Preissteigerung schwächt sich ab

CT-Baupreisindex für Chemieanlagen

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14.05.2012 Die Preise für Chemieanlagen haben sich zum Jahresbeginn 2012 weiter abgeschwächt. Im Berichtszeitraum bis Februar 2012 betrug das Plus nur noch 3,3 Prozent.

Chemieanlagen hatten sich in 2011 gegenüber 2010 deutlich verteuert. Allerdings schwächt sich diese Entwicklung inzwischen ab. Während im August und im November 2011 gegenüber den Vorjahresquartalen noch um 4,4 bzw. 4,0 Prozent höhere Preise zu verzeichnen waren, lag die Steigerungsrate im Februar 2012 nur noch bei 3,3 Prozent. Sowohl das anteilsstarke Gewerk Apparate und Maschinen trug (plus 4,4 Prozent, nach zuletzt plus 5,2 Prozent) als auch das Gewerk Rohrleitungen und Armaturen (plus 3,5 Prozent, nach einem Plus von 4,4 Prozent im November) wesentlich zur Gesamtentwicklung bei.
Der CT-Preisindex für Chemieanlagen wird vierteljährlich aktualisiert. In ihm werden nach einer von H. Kölbel und J. Schulze entwickelten Methode die Gewerke Apparate und Maschinen, Rohrleitungen und Armaturen, MSR-Einrichtungen, Isolierung und Anstrich, Elektrotechnische Ausrüstung sowie Bauteilkosten zu einem Index berechnet, dessen Basis das Jahr 2005 (=100) bildet. Aus der Gewichtung der Einzelgewerke resultiert ein Index für die Preisentwicklung von Chemieanlagen.
Die detaillierten Daten senden wir Ihnen per E-Mail gegen Rechnung gerne zu. Zahlende Abonnenten der CHEMIE TECHNIK erhalten den Preisindex kostenlos. Anfragen an susanne.berger@huethig.de

Heftausgabe: Mai 2012

Über den Autor

Armin Scheuermann
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