Boom-Niveau wieder erreicht

CT-Baupreisindex für Chemieanlagen

07.02.2012 Die Preise für Maschinen und Apparate haben im Herbst 2011 wieder das Allzeit-Hoch von 2008 erreicht. Inzwischen zeichnet sich jedoch eine Beruhigung ab.

Februar 2012

Der Chemieanlagen-Preisindex ist im Zeitraum bis November weiter gestiegen. Bild: Redaktion

Chemieanlagen haben sich in 2011 gegenüber 2010 erneut verteuert. Allerdings waren die Steigerungsraten der einzelnen Berichtsmonate im Jahresvergleich geringfügig rückläufig. Während im Februar und Mai 2011 Preissteigerungen von 4,1 und 4,5 Prozent hingenommen werden mussten, lag die Steigerungsrate im November nur noch bei 4,0 Prozent. Mit 117,5 Indexpunkten waren Maschinen und Apparate im November erstmals wieder so teuer wie vor der Finanz- und Wirtschaftskrise in 2008. Insgesamt sind Chemieanlagen allerdings so teuer wie noch nie. Gegenüber dem Boom-Jahr 2008 lag der Gesamtindex im November 2011 um vier Indexpunkte höher.
Der CT-Preisindex für Chemieanlagen wird vierteljährlich aktualisiert. In ihm werden nach einer von H. Kölbel und J. Schulze entwickelten Methode die Gewerke Apparate und Maschinen, Rohrleitungen und Armaturen, MSR-Einrichtungen, Isolierung und Anstrich, Elektrotechnische Ausrüstung sowie Bauteilkosten zu einem Index berechnet, dessen Basis das Jahr 2005 (=100) bildet. Aus der Gewichtung der Einzelgewerke resultiert ein Index für die Preisentwicklung von Chemieanlagen.
Die detaillierten Daten senden wir Ihnen per E-Mail gegen Rechnung gerne zu. Zahlende Abonnenten der CHEMIE TECHNIK erhalten den Preisindex kostenlos. Anfragen an: susanne.berger@huethig.de

Heftausgabe: Februar 2012

Über den Autor

Armin Scheuermann, Redaktion
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