Motive für Funker

CT-Umfrage: Wireless-Kommunikation für Feldgeräte

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29.11.2009 Wo erwarten Anlagenbetreiber in der Prozessindustrie einen besonders großen Nutzen durch den Einsatz drahtloser Kommunikationstechnologien für Messgeräte? Und falls sich Anwender für eine Wireless-Lösung entscheiden, worauf legen diese dann besonderen Wert? Die CT-Redaktion hat unter 324 Anwendern nachgefragt – mit interessanten Ergebnissen.

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Marketing-Hype einzelner Anbieter oder Trendthema unter den Entscheidern für Messgeräte in der Chemieindustrie? An der drahtlosen Kommunikation scheiden sich die Meinungen sowohl der Hersteller als auch der Anwender. Nachdem bereits auf der Namur-Hauptsitzung im November 2006 von Betreiberseite vergleichsweise entspannt über bereits realisierte Projekte berichtet wurde und das Thema Wireless mehr und mehr die Diskussionen unter Automatisierern prägten, hat die CT-Redaktion im vergangenen Jahr unter 324 Messgeräte-Anwendern in der Prozessindustrie und im Anlagenbau nachgefragt, was diese vom Wireless-Hype halten und wo aus ihrer Sicht der Nutzen liegen kann. Auch die Frage, welche Aspekte bei der Erwägung, Drahtlos-Techniken einzusetzen, wichtig wären, interessierte uns.

Die 26 Antworten, die im Spätsommer in der Redaktion vorlagen, zeichnen ein deutliches Bild: Beim Nutzenpotenzial dominieren die Aspekte „Überwindung von Strecken, in denen die Verkabelung teuer wäre“ sowie „für mobile Anwendungen in der Instandhaltung“. Aber auch die Nutzung von Diagnosefunktionen in konventionell verdrahteten Installationen sowie der temporäre Einsatz bei der Inbetriebnahme versprechen einen hohen Nutzen. Eher gering sehen die Befragten den Nutzen von Wireless für Steuerungs- und Regelungsaufgaben.
Bei den Entscheidungskriterien für die Auswahl dominieren die Aspekte Funktionssicherheit, Langlebigkeit und Verfügbarkeit.K

Heftausgabe: Januar-Februar 2008

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Scheuermann
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