Deutsche Chemiebranche hat Nachholbedarf

Dechema und VCI wollen Startups fördern

13.09.2018 Die chemische Industrie in Deutschland will bessere Rahmenbedingungen für die Gründung und Entwicklung von jungen Unternehmen schaffen. Mit diesem Ziel haben sich unter anderem die Dechema und der VCI zum „Forum Startup Chemie“ (FSC) zusammengeschlossen.

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Die Initiative sieht in kreativen Start-ups einen wichtigen Faktor, um Innovationen zeitnah in marktfähige Produkte umzuwandeln. (Bild: Sergey Nivens – Fotolia)

Das FSC soll vor allem die Vernetzung mit etablierten Konzernen und mittelständischen Firmen sowie branchenerfahrenen Investoren fördern. „Im Vergleich zur IT-Branche hat die Chemie in Deutschland beim Thema Startups Nachholbedarf“, betonte VCI-Präsident Kurt Bock bei der Gründungsveranstaltung in Berlin. Dazu müssten sich auch die Kulturen und Strukturen in den etablierten Chemieunternehmen ändern. Denn Startups seien prädestiniert dafür, wissenschaftliche Erkenntnisse zeitnah aufzugreifen und mit hoher Effizienz daran mitzuwirken, diese rasch in marktfähige Produkte umzuwandeln.

Entscheidend für Wettbewerbsstandort Deutschland

Junge Unternehmen seien damit ein wichtiger Baustein für den Ausbau der Innovationsfähigkeit der Branche und den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Chemiestandortes Deutschland ist. Neben dem VCI und der Dechema wird das FSC auch von der Gesellschaft Deutscher Chemiker und dem Bundesverband Deutsche Startups sowie dem Business Angels Netzwerk Deutschland und dem High-Tech Gründerfonds getragen.

(jg)

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