DQS darf Großchemie-Zulieferer auf Nachhaltigkeit überprüfen

07.02.2014 Die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen DQS, Frankfurt, ist seit Jahresbeginn eine der international gelisteten Zertifizierungsgesellschaften der Initiative „Together for Sustainability“ (TfS), die von 7 Großchemie-Unternehmen getragen wird. Geprüft werden damit die Lieferanten der Chemie-Industrie.

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DQS darf Großchemie-Zulieferer auf Nachhaltigkeit überprüfen

Die DQS in Frankfurt ist seit Jahresbeginn eine der international gelisteten Zertifizierungsgesellschaften der Initiative „Together for Sustainability“ (TfS), die von 7 Großchemie-Unternehmen getragen wird (Bild: Guukaa-Fotolia)

Die Zertifizierungsgesellschaft ist damit berechtigt, die Nachhaltigkeits-Performance von Lieferanten der Chemie-Industrie auf der Grundlage des globalen TfS-Auditprogramms zu prüfen. „Für uns ist die Benennung als Zertifizierungspartner ein enormer Vertrauensbeweis dieser namhaften Konzerne. Sie ist eine Bestätigung, dass unsere Fach- und Sachkompetenz in der Chemieindustrie anerkannt und geschätzt sind“, kommentiert Dr. Dieter Stadler, Director Global Account Management der DQS, die Entscheidung.

„Together for Sustainability“ wurde Mitte 2011 von 6 führenden Chemiekonzerne ins Leben gerufen. Nach BASF, Bayer, Evonik, Henkel, Lanxess und Solvay trat Ende 2013 auch der niederländische Akzonobel-Konzern der Initiative bei. Auf deren Internetseite sind neben der DQS die Unternehmen Intertek, SGS und ERM als Audit-Unternehmen gelistet.

Ziel von TfS ist es, auf der Grundlage einheitlicher Nachhaltigkeitskriterien innerhalb der weltweiten Lieferkette das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln zu schärfen, Best Practice zu fördern sowie mehr Transparenz und Effizienz zu schaffen. Dabei spannt das TfS-Auditprogramm den Bogen von Management- und Umweltaspekten, über Gesundheits- und Arbeitsschutz, Arbeitnehmer- und Menschenrechte bis hin zur verantwortungsvollen Unternehmensführung.

Stadler weiter: „Die Informationen zur Nachhaltigkeit, die diese Global Player bislang von ihren Lieferanten abgefragt haben, wurden nun angeglichen. Damit verringern sich für die Zulieferer Bürokratie- und Auditaufwand, da Fragebögen nur noch einmal ausgefüllt werden müssen und die Ergebnisse von Nachhaltigkeitsaudits über eine Plattform für alle Einkäufer der TfS-Initiative transparent sind“.

Weblink zum Thema
Weitere Informationen zu der Initiative „Together for Sustainability“ und eine umfassende Darstellung des Audit-Prozesses finden Sie auf deren Internetseite www.tfs-initiative.com oder direkt hier.

(dw)

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