Markt

Dräger-Gruppe legt weiter zu

01.09.2005

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Der Auftragseingang hat mit 806,8 Mio. Euro erstmals bereits zur Jahresmitte in etwa die Hälfte des erwarteten Jahreswerts erreicht. Damit liegt er – wie in den vergangenen Jahren – signifikant über dem Umsatz von 739,9 Mio. Euro.


Mit einer Zunahme von 24,7 % auf 148,4 Mio. Euro war das Umsatzwachstum in der Region Amerika besonders deutlich. Getragen wurde der Anstieg von Dräger Medical. Hier fiel das Projektgeschäft in Mittel- und Südamerika ins Gewicht. In den USA legte der Umsatz des Teilkonzerns nur leicht zu, der Auftragseingang allerdings lag bei einem Plus von 26 %. Bei Dräger Safety konnte die gute Entwicklung in dieser Region im Breitengeschäft den Rückgang im Projektgeschäft noch nicht vollständig ausgleichen.


In Europa außerhalb Deutschlands trugen beide Teilkonzerne gleichmäßig zum Umsatzwachstum von 10,9 % auf 295,8 Mio. Euro bei. In Deutschland war der Konzernumsatz in Höhe von 164,9 Mio. Euro um 4,6 % rückläufig. Hier wirkte sich der schwache Inlandsmarkt des Medical-Bereichs mit einem Rückgang um 9 % auf 113 Mio. Euro aus, der Safety-Sektor verzeichnete dagegen einen Umsatzanstieg um 34 % auf 68,4 Mio. Euro. In der Region Asien-Pazifik zeigt der Umsatz durch ein sich gut entwickelndes Breitengeschäft ein leichtes Wachstum in Höhe von 5,2 % auf 90,3 Mio. Euro.


Das operative EBIT (vor Einmalaufwendungen) liegt im Berichtszeitraum mit 47,6 Mio. Euro um 6,0 % über dem Vorjahreswert. Das Ergebnis konnte aus dem gestiegenen Umsatz bei leicht rückläufiger Bruttomarge und moderat angestiegenen Funktionskosten erreicht werden. Der Jahresüberschuss liegt mit 17,9 Mio. Euro noch deutlich unter dem Vorjahreswert von 27,1 Mio., der durch das Ergebnis aus eingestellten Bereichen von 9,8 Mio. Euro wesentlich beeinflusst war.


Im Jahr 2005 wird das Unternehmen die eingeleiteten ertrags- und effizienzsteigernden Maßnahmen in allen Einheiten des Konzerns sowie die kontinuierliche Erweiterung des Produkt- und Technologieportfolios konsequent weiterführen. Beide Teilkonzerne wollen ihre Marktstellung weltweit ausbauen und das Ergebnis überproportional zum Umsatz steigern. Mit Schwerpunkt in den USA und im Raum Asien/Pazifik wird in den Teilkonzernen ein Umsatzwachstum von jeweils insgesamt 5 bis 7 % erwartet. Auch für den Gesamtkonzern geht die Geschäftsleitung, bei einer Steigerung des operativen Ergebnisses und des Jahresüberschusses um bis zu 10 %, von einem Umsatzwachstum von 5 bis 7 % aus.

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