E.On importiert LNG aus den USA

13.02.2015 E.On Global Commodities (EGC NA) hat die Unterzeichnung eines Precedent Agreement mit der Gulf South Pipeline Company, LP (Gulf South) für den Transport von Erdgas im Rahmen des geplanten Coastal Bend Header-Projekts als sogenannte Foundation Shipper bekannt gegeben. Im Rahmen der Vereinbarung mit einer Laufzeit von 20 Jahren übernimmt EGC NA die Beschaffung von Erdgas, das von EGC SE als LNG Free-on-board (FOB) erworben wird.

E.On importiert LNG aus den USA

Die Lieferung der LNG-Tanker soll im 3. Quartal 2015 erfolgen (Bild: © Carabay – Fotolia.com)

Gleichzeitig hat EGC SE einen Vertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren für Transportkapazitäten in der Größenordnung von bis zu zwei LNG-Tankern mit der japanischen Reederei MOL abgeschlossen. Die Tanker ermöglichen die Abnahme von jährlich circa 800.000 t LNG aus Verflüssigungsanlagen in der Golfregion der USA. Dazu gehört auch der geplante Terminal in der Nähe von Freeport, Texas.
Leonhard Birnbaum, Vorstandsmitglied der E.On SE, erklärt: „Diese Transaktion belegt das langfristige Bekenntnis von E.On zum Ausbau ihres LNG-Geschäfts, das eines der Schlüsselelemente einer umfassenden Strategie der EGC ist. Die Versorgung mit Einspeisegas und die Buchung von Leitungskapazität bieten eine solide Grundlage für den weiteren Ausbau unseres globalen Gasgeschäfts.“

Das Gulf South Coastal Bend Header-Projekt
Gulf South plant den Bau einer circa 105 km langen Leitung zum Beliefern des Verflüssigungsterminals in der Nähe von Freeport, USA. Außerdem ist die Erweiterung und der Umbau bestehender Anlagen zur Schaffung eines Zugangs zu weiteren Bezugsquellen für den Header geplant, die 2018 in Betrieb gehen sollen und den entsprechenden regulatorischen Genehmigungen unterliegen. Die Transportkunden auf der Header-Leitung können ihre Transportmengen flexibel über mehrere Leitungen anderer Unternehmen beziehen, die direkt an den Header angeschlossen sind. Sie haben darüber hinaus Zugang zu den Speicheranlagen in der gesamten Region.

Einzelheiten zum LNG-Transportvertrag
MOL stellt im Rahmen des Vertrags LNG-Tanker mit einer Kapazität von jeweils 180.000 m3 bereit. Die Lieferung der Tanker soll im 3. Quartal 2018 passend zum Beginn der FOB-Abnahme durch EGC SE in Nordamerika erfolgen. Die Tanker sind so konstruiert, dass EGC SE die bestehenden Regasifizierungskapazitäten in Europa bedienen und das wachsende LNG-Geschäft des Unternehmens insgesamt optimieren kann.

Hier finden Sie die Originalmeldung.

 

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