Borealis hat im belgischen Kallo mit der Produktion von Polypropylen aus erneuerbaren Rohstoffen begonnen. Bild: Borealis

Borealis hat im belgischen Kallo mit der Produktion von Polypropylen aus erneuerbaren Rohstoffen begonnen. Bild: Borealis

| von Armin Scheuermann

Borealis hat sich zum Ziel gesetzt, das bis 2025 100 % der Verbrauchsgüter recycelbar oder wiederverwendbar sein sollen oder auf Basis von Rohstoffen aus erneuerbaren Quellen produziert werden. Die Anlage, die seit Dezember 2019 produziert, ist in eine Wertschöpfungskette integriert, zu der auch der Kooperationspartner Neste gehört. Dieser liefert Bio-Propan die Propan-Dehydrierungsanlage in Kallo. Dort wird es zu erneuerbarem Propylen, und in der Folge in den Anlagen in Kallo und Beringen zu erneuerbarem PP verarbeitet.

Zu den nachgelagerten Partnern zählen eine Reihe von Branchen, wie beispielsweise der Konsumverpackungsbereich, der Automobilsektor, der Pharmabereich, sowie die Haushaltsgeräteindustrie, die ihre Endprodukte dank des erneuerbaren Propylens und Polypropylens, das in Borealis‘ Anlagen in Belgien produziert wird, mit einem geringeren Kohlenstofffußabdruck vermarkten können. Angesichts der steigenden Nachfrage arbeitet der Kunststoffhersteller mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette daran, die Verfügbarkeit der Rohstoffe weiter zu verbessern.
Das erneuerbare PP wird beispielsweise in der Verpackung eines Henkel-Produkts eingesetzt. Marke, die im Laufe des Jahres umgesetzt wird, stellt einen weiteren Schritt im Rahmen seiner Bestrebungen dar, die Verwendung von Kunststoffneuware, die auf fossilen Brennstoffen basiert, bis 2025 um fünfzig Prozent zu senken.
(as)

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