| von Susanne Meier , freie Fachjournalistin
Die Ultrafiltrationsanlage bietet höchstmögliche Sicherheit durch integrierte automatische Mem-branprüfung

Die Ultrafiltrationsanlage bietet höchstmögliche Sicherheit durch integrierte automatische Mem-branprüfung

Die Ultrafiltration bietet im Vergleich zu anderen Filtrations- und Desinfektionsverfahren viele Vorteile: Sie entfernt mit ihrer absoluten Filterporengröße von nominal 15nm alle Krankheitserreger sowie nicht gelöste Substanzen rückstandsfrei – und das bei notwendigen Betriebsdrücken von lediglich bis zu 3bar. Sie schafft auf diese Weise zuverlässig keim- und trübstofffreies Wasser und erhöht damit die Mindesthaltbarkeit der mithilfe des aufbereiteten Wassers produzierten Produkte.

Technologie der Wahl

In vielen Fällen, wie beispielsweise bei der Entfernung von Keimen und Algen aus Mineralwasser, ist die Ultrafiltration die einzig mögliche Technologie, da sie den Mineralgehalt des Wassers nicht verändert. Zudem sind beispielsweise Algen unempfindlich gegen üblicherweise eingesetzte Desinfektionsverfahren und würden stark erhöhte Konzentrationen oder Strahlendosen herkömmlicher Entkeimungsmittel wie zum Beispiel Chlor oder UV-Bestrahlung erfordern.

Bei der Ultrafiltration strömt das Wasser durch eine Membran, die mikroskopisch feine Poren besitzt. Damit blockt sie nicht nur Bakterien, sondern auch die noch kleineren Viren und andere Partikel ab. Die Poren einer Ultrafiltrationsmembran bewegen sich im Bereich der Nanotechnologie: Sie sind nur 15nm klein. Im Vergleich: Ein Virus ist rund 25nm groß. Ein Colibakterium misst mindestens 500nm, ist also mehr als 30 mal größer als die Poren der Membran.
Mit Spitzenaufbereitungsleistungen zwischen 1,1 und 8l/s eignet sich die Ultrafiltrationsanlage Phoenix besonders gut für Industriebetriebe. Zusätzlich zur Ultrafiltration kann die Anlage einfach mit anderen vor- oder nachgeschalteten Wasseraufbereitungsverfahren, wie etwa einem Aktivkohlefilter, kombiniert werden, um beispielsweise gelöste Wasserinhaltsstoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Arzneimittelrückstände aus dem Wasser zu entfernen.

VollautomatischerMembranintegritätstest

Besonderes Augenmerk wurde bei der Entwicklung der Anlage auf hohe Betriebssicherheit bei nahezu wartungsfreiem Betrieb gelegt. Die integrierte, intelligente Anlagensteuerung Seccua Control Pro überwacht und protokolliert fortwährend Differenzdruck, Volumenstrom, steuert notwendige Peripherie und erfasst alle Betriebsdaten im eingebauten Datenspeicher. Der vollautomatische integrierte Membran-Integritätstest prüft die eingesetzten Membranfilter regelmäßig selbsttätig auf Beschädigungen und stoppt die Anlage bei eventuellen Schadenereignissen oder löst per SMS Alarm aus.

Auch die Filterspülungen erfolgen vollautomatisch je nach Verschmutzungsgrad der Ultrafiltrationsmembran. Eine Spülung wird also nur in dem Moment eingeleitet, wenn dies auch wirklich notwendig ist. Falls notwendig, reinigt sich die Anlage sogar vollautomatisch mithilfe von Reinigungschemikalien und erreicht so zuverlässig wieder ihre Ausgangsleistung.

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