Schutzkleidung  Dynamic Flame

(Bild: Mewa)

Wärmebildkamera für Drohnen, Flir

Wärmebildkamera Flir Vue TZ20
Die Wärmebildkamera Flir Vue TZ20 ist speziell für die Drohnen der DJI Matrice 200 und 300 entwickelt. (Bild: Flir)

Mit der Wärmebildkamera Flir Vue TZ20 ist das erste Dual-Wärmebildzoom-System mit zwei hochauflösenden Wärmesensoren in Deutschland erhältlich, welches speziell für die Drohnen der DJI-Matrice-200-Serie und die Matrice 300 entwickelt wurde. Die Kamera ist sowohl mit einem Flir Boson-Wärmebildkameramodul mit engem Sichtfeld als auch mit einem Weitwinkel-Wärmebildkameramodul mit einer Auflösung von jeweils 640 x 512 Pixeln ausgestattet. Mit ihrem 20-fachen digitalen Thermalbildzoom bietet sie ein erweitertes Situationsbewusstsein, um industrielle Inspektionseinsätze sowohl aus der Nähe als auch aus größerer Entfernung sicher durchzuführen. Die Vue TZ20 ist IP44-zertifiziert, um auch bei schlechten Wetterbedingungen einsatzfähig zu sein, und wiegt nur 640 g. Sie verfügt über einen Weitwinkel-Detektor vom Typ Boson mit einem 95-Grad-Sichtfeld und einen zweiten Boson-Detektor mit einem engen 19-Grad-Sichtfeld. Der Hersteller hat die Vue TZ20 mit dem DJI Payload Software Development Kit (PSDK) und der DJI Skyport 2.0 Plattform entwickelt, und dadurch eine vereinfachte Plug-and-Play-Bedienung über die DJI-Pilot Software ermöglicht. Zu den Funktionen der Ausrüstung gehören Wärmebild-Videostreaming, Videoaufzeichnung und Standbildaufnahme mit 20-fachem Zoom, sodass der Bediener Missionen aus sicherer Entfernung durchführen und gleichzeitig die erforderlichen Wärmebilder und Details erfassen kann.

Inspektionsroboter, Energy Robotics

Boston-Dynamics-Roboter Spot
Evonik nutzt für die Inspektion den Boston-Dynamics-Roboter Spot mit Ausstattung von Energy Robotics. (Bild: Evonik)

Der mobile Roboter automatisiert Inspektionsrouten, liest dabei Messwerte aus und sammelt Daten – auch von Messstellen, die für den Menschen schwierig zu erreichen sind. Spot kann aus der Ferne gesteuert und trainiert werden sowie autonom einer vorherbestimmten Inspektionsroute folgen. Möglich macht das die Kombination aus intuitiver Steuerung, der Intelligenz des Roboters und der offenen Schnittstelle von Boston Dynamics mit der leistungsfähigen Steuerungs- und Autonomiesoftware, der Benutzeroberfläche und der verschlüsselten Cloud-Anbindung von Energy Robotics.

Mithilfe der angebrachten Sensoren, einer Infrarot- sowie einer optischen Kamera kann sich Spot in der Versuchsanlage des Chemiekonzerns Evonik zurechtfinden. Dabei manövriert er zielsicher beispielsweise durch enge Gänge, während er Informationen über den Betrieb vor Ort aufzeichnet und überträgt. So liest Spot Anzeigen von Messgeräten ab und erfasst anhand von Wärmebildern Defekte an Leitungen oder Temperaturstände – auch von lokalen Sensoren und Orten, die für Menschen schwer zugänglich sind. Mit den gesammelten Daten können frühzeitig Anomalien wie zu hohe Temperatur, Leckagen oder Verschmutzungen erkannt, aber auch Durchflussmengen und Druckwerte ausgelesen werden. Der Einsatz des mobilen Roboters unterstützt Evonik dabei, die hohen Sicherheitsstandards der Branche zu gewährleisten.

Ultraschallprüfung, Sonotec

Dataviewer zum Ultraschallprüfgerät Sonaphone
Sonotec hat mit der Datasuite V eine neue Version des zugehörigen Dataviewer zum Ultraschallprüfgerät Sonaphone herausgebracht. (Bild: Sonotec)

Das digitale Ultraschallprüfgerät Sonaphone vereint Sensorik, intuitiv bedienbare Apps und browserbasierte Software. Somit können klassische Instandhaltungsaufgaben wie Maschinendiagnose, Lecksuche, Kondensat­ableiterprüfung oder die Inspektion von elektrischen Anlagen effizient durchgeführt werden. Hersteller Sonotec launcht mit der Sonaphone Datasuite V eine neue Version des zugehörigen Dataviewer. Damit steht Nutzern im modularen Sonaphone-Web- und App-Konzept der ehemalige Dataviewer als Einstiegsvariante Datasuite V oder als fester Bestandteil in der Desktop-Vollversion Datasuite D zur Verfügung. Bestandskunden können kostenfrei den Dataviewer zur Datasuite V updaten. Der Hersteller bietet mit der Sonaphone-Produktfamilie Lösungen an, die passgenau auf die jeweiligen Ultraschall-Applikationen in der Instandhaltung zugeschnitten sind. So kann der Nutzer am Prüfgerät zwischen der anwendungsübergreifenden Levelmeter-App sowie den Spezial-Apps Leakexpert für die Leckageortung und Steamexpert für die Prüfung von Kondensatableitern wählen.

Für die Speicherung, Analyse und Verwaltung der Ultraschallprüfungen dient die Datasuite. Sie ist das Herzstück und zentrales Daten-Hub des Sonaphone-Web-und-App-Konzepts. Zudem ermöglicht sie die Organisation aller Ultraschallmessungen in Form eines Anlagenbaums sowie die Trendbewertung verschiedener Pegel und Kennwerte als Basis für eine zustandsorientierte, vorausschauende Instandhaltung. Die Datasuite V löst den Dataviewer nicht nur ab, sondern verfügt über neue Features. So können nun, neben den Daten aus der Levelmeter App, zusätzlich Messdaten aus der Steamexpert-App geladen werden. Des Weiteren enthält das Update, neben der Integration des Dataviewer, verbesserte Funktionalitäten wie den Import von freien Messungen aus der Levelmeter-App sowie der Steamexpert-App. Diese lassen sich unkompliziert direkt in den Anlagenbaum übernehmen.

Feldgerätemanagement, Softing

Modemfamilie Mobilink
Softing Industrial bietet mit der Modemfamilie Mobilink eine mobile Lösung an, die die wichtigsten Protokolle für die Anbindung in einem Gerät vereint. (Bild: Softing)

Softing Industrial bietet mit seiner Modemfamilie Mobilink eine mobile Lösung an, die die drei wichtigsten Protokolle Hart, Foundation Fieldbus und Profibus PA in einem Gerät für die Anbindung an intelligente Feldgeräte unterstützt. Das akkubetriebene Tool ermöglicht damit die Funktionalität eines Hart-Masters, Foundation-Fieldbus-Hosts und Profibus-PA-Masters sowie die einfache Durchführung von Konfigurations-, Verwaltungs- oder Fehlerbehebungsaufgaben. Außerdem bietet das Gerät eine Schnittstelle zur Bereitstellung von Daten und zur Integration in Gesamtlösungen sowie die Anbindung über die Standards EDD, FDT/DTM und FDI.

Mobilink liest in einer Hart-Umgebung über eine 4 – 20-mA-Stromschleife die primären Prozesswerte der angeschlossenen Geräte aus und gewährleistet währenddessen die Stromversorgung der Feldgeräte über eine gespeiste Hart-Schleife. Bei der Kommunikation über die Protokolle Foundation Fieldbus und Profibus PA kommt eine identische physikalische Schicht zum Einsatz. Ein gespeistes Feldbussegment stellt in diesem Fall die Stromversorgung sicher. Während der Verbindungsaufnahme prüft das System die Feldbusspannung und die Polarität – ist diese nicht korrekt, kommt keine Verbindung zustande. Die Kommunikation über einen Host-Rechner oder Tablet läuft über eine Bluetooth- oder USB-Schnittstelle, wobei alle gängigen FDT-Rahmenanwendungen, die Technologien EDD und FDI sowie unterschiedliche Konfigurationswerkzeuge integriert werden können.

Das Schwesterprodukt Mobilink Power weist die gleichen Leistungsmerkmale auf. Die Besonderheit ist die integrierte Stromversorgung der Feldgeräte, die über USB durch einen externen Rechner erfolgt und deren Leistung für den Betrieb der meisten Geräte vollkommen ausreicht. Aus diesem Grund verfügt das Gerät allerdings nicht über eine Bluetooth-Schnittstelle und somit auch nicht über eine Ex-Zulassung. Ein typischer Anwendungsfall ist die vorausschauende Instandhaltung, bei der ein einzelnes Ersatzgerät auf der Werkbank vorkonfiguriert und durch das Wartungspersonal mit einer geringen Stillstandzeit der Anlage ausgetauscht wird. Es eignet sich außerdem für einen einfachen und schnellen Versuchsaufbau im Rahmen von Tests, Produktdemonstrationen oder Schulungen.

Gaswarnsensoren, MSR-Electronic

Controller DGC-06
Der digitale Controller DGC-06 ist für Gassensoren in großen Anlagen oder für umfangreiche Anbindungen entwickelt. (Bild: MSR-Electronic)

Für den Bereich der O2- und H2-Gasmessung kommen digitale Gassensoren (Typ SC2) zum Einsatz, für den explosionsgefährdeten Bereich der Methangasdetektion Atex-zertifizierte Gassensoren. Die Auswertung der Messwerte der Gassensoren erfolgt über den DGC-06-Controller von MSR-Electronic. Er wird für die Überwachung und Warnung vor toxischen und explosiblen Gasen und Dämpfen sowie Freon-Kältemitteln in der Gasmesstechnik eingesetzt. Das Gerät zeichnet sich durch eine große Anzahl frei konfigurierbarer Parameter und Sollwerten aus und erlaubt so die individuelle Anpassung an viele Applikationen. Dadurch erfüllt der Controller zum Beispiel auch die Funktionen für die Kohlenmonoxid-(CO)-Überwachung in Garagen, Tunneln und Ladezonen und ist konform zu EN 50545-1. Der digitale Controller ist für große Anlagen oder auch für umfangreiche Anbindungen entwickelt worden. Von komplexen Garagen bis zu Zugangsfunktionen, welche per Gasalarm geschaltet werden, lassen sich die unterschiedlichsten Anwendungen realisieren. Die Geräte können bis zu 128 Gassensoren, davon 96 digitale und/oder 32 analoge Sensoren (4 – 20 mA) überwachen und auswerten. Je Sensor sind vier frei einstellbare Alarmschwellen vorhanden. Für Alarmmeldungen besitzt das Controller-System bis zu 128 Relais mit potenzialfreiem Wechselkontakt und bis zu 16 analoge Ausgänge mit 4 – 20-mA-Signal.

Manipulationssicherheit bei Fernwartung, Fraunhofer IWU

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer IWU haben im Rahmen des Forschungsprojektes „AUDIo“, Auditlösung für Machine-Learning-basierte, datengetriebene Dienstleistungen, eine IT-Architektur aufgebaut, um Fernwartungen und andere Services im Produktionsumfeld fälschungssicher anbieten zu können. In dem Projekt kümmern sich die Forschenden unter anderem speziell um die Kalibrierung von Werkzeugmaschinen ohne aufwendige Vorbereitungen wie Termin- und Reiseplanungen seitens der Maschinen- und Anlagenbauer oder Wartungsdienstleister. Mit dem weit verbreiteten Kreisformtest („Double Ball Bar“) können Maschinenbetreiber die notwendigen Parameter zur Ermittlung der Positioniergenauigkeit erfassen und selbst prüfen. Das IT-System erlaubt ihnen auch, einen Teil der notwendigen Kalibrierungen eigenständig vorzunehmen.

Aus den Messdaten einer Maschine wird von dem Datensatz vollautomatisch ein einzigartiger Datei-Fingerabdruck generiert. Diese sogenannte Hash-Funktion zeichnet sich dadurch aus, dass sie leicht errechnet werden kann, ihre Umkehr aber ausgeschlossen ist. Dies bedeutet, dass eine Berechnung des Datei-Fingerabdrucks auf Grundlage des Dateiinhaltes schnell und leicht realisiert werden kann, wohingegen es praktisch unmöglich ist, den Inhalt auf Basis des Hash-Wertes zu ermitteln. Anschließend kann der Maschinenbetreiber die Datei verschlüsselt auf einer bereitgestellten Dienstleistungsplattform ablegen und dem Maschinenbauer oder einem Dienstleister über eine Kalibrierungs-Applikation (App) entsprechende Zugriffsrechte für die Datenanalyse oder eine Fernwartung einräumen.

Über die Dienstleistungsplattform wird der Datei-Fingerabdruck parallel auf der Hardware aller Teilnehmer des Netzwerks in Form einer identischen Kopie abgelegt und mit vorherigen Fingerabdrücken anderer Dateien über einen Algorithmus verkettet. Dadurch entsteht ein verteiltes System mit beliebig vielen Teilnehmenden, also zum Beispiel Maschinenbetreibern, Dienstleistern und Maschinenherstellern. Die Integrität der Daten lässt sich damit sehr leicht kontrollieren. Mithilfe der Originaldateien kann der für alle Netzwerkteilnehmenden einsehbare Datei-Fingerabdruck jederzeit neu erzeugt werden, wohingegen fehlerhafte Daten einen erkennbar falschen Fingerabdruck erzeugen.

Schutzkleidung, Mewa

Schutzkleidung  Dynamic Flame
Die Schutzkleidung Dynamic Flame für Schweißarbeiten bietet Mewa je nach Anspruch in drei Varianten an. (Bild: Mewa)

Für Schutzkleidung gilt: Je bequemer sie ist, desto eher wird sie getragen. Mewa hat daher die Linie Dynamic, die sich durch Bewegungsfreiheit und großen Tragekomfort auszeichnet, weiterentwickelt. Mewa Dynamic Flame eignet sich für Schweißer und andere Personen, die in Kontakt mit Hitze und Flammen kommen. Die bequeme Hitze- und Flammschutzkleidung gibt es in drei Ausführungen: für gelegentliches, häufiges und permanentes Schweißen.

Die Basisvariante „Mewa Dynamic Flame“ eignet sich für gelegentliches Schweißen. Die Kleidung schützt bei kleinen Metallspritzern, bei kurzzeitigem Kontakt mit Flammen und bei Strahlungswärme. Elektriker, Mechatroniker und Instandhalter, die nur manchmal schweißen, sind damit gut ausgerüstet. Bei häufigem Schweißen empfielt der Anbieter die Variante „Mewa Flame Advanced“. Wer hingegen permanent schweißt, schützt sich am besten mit „Mewa Dynamic Flame Extreme“. Das robuste Gewebe bietet extremen Hitzeschutz in der thermischen Metallbearbeitung. Typische Einsatzgebiete sind Maschinenbau, Fahrzeugbau, Stahlbau, Anlagenbau und Werften. Alle drei Ausführungen zeichnen sich durch eine besondere Bequemlichkeit aus. Die Kleidung ist außergewöhnlich leicht und einfach anzuziehen.

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