Damit der Funke nicht überspringt

Erdungsüberwachungsgerät 8485 bzw. 7485

20.04.2010

Erdungsüberwachungsgerät 8485 bzw. 7485

Erdungsüberwachungsgeräte der Typenreihen 8485 und 7485 sorgen dank permanenter Überwachung der Erdungsverbindung für hohe Sicherheit im Ex-Bereich (Bild: R. Stahl)



 

Beim Umschlag von brennbaren und pulverförmigen Stoffen lauert eine unsichtbare und oft unterschätzte Gefahr – elektrostatische Entladungen, die in Form von Funken eine explosionsfähige Atmosphäre zünden können. Um dies zu vermeiden und einen sicheren Umschlag von explosionsfähigen Stoffen zu gewährleisten, bietet R. Stahl neue Reihen von Erdungsüberwachungsgeräten der Typen 8485 bzw. 7485 an. Sie sorgen für die sichere Ableitung elektrostatischer Energien während der Be- oder Entladung von Tankfahrzeugen wie TKW oder Kesselwagen. Anders als beim Einsatz einfacher Erdungskabel wird bei dieser Lösung permanent die Verbindung zwischen Erdungsüberwachungsgerät und dem zu erdenden Objekt überwacht. Beeinträchtigte oder unterbrochene Verbindungen aufgrund von Schäden am Kabel oder einer Fehlbedienung werden erkannt und dem Anlagenbediener durch einen roten Leuchtmelder signalisiert. Mithilfe von zwei Relaiskontakten kann zusätzlich eine automatische Abschaltung der Verladung eingeleitet werden. Die Erdungsgeräte der neuen Typen machen es außerdem möglich, zwischen der Verbindung der Zange mit einem Fahrzeug und der mit der Verladeeinrichtung zu unterscheiden. Die Gefahr einer Fehlbedienung wird durch diese Differenzierung erheblich weiter reduziert.

 

 
 

 

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