Evonik baut Kapazitäten für gefällte Kieselsäure in Thailand aus

31.07.2013 Evonik Industries, Essen, baut derzeit in Maptaphut, Thailand, seine Kapazitäten für gefällte Kieselsäure deutlich aus. Die Expansion mit einem Investitionsvolumen in einem unteren zweistelligen-Millionen-Euro-Bereich soll im ersten Quartal des Jahres 2014 fertigstellt sein.

Anzeige
Evonik baut Kapazitäten für gefällte Kieselsäure in Thailand aus

Die steigende Nachfrage nach gefällter Kieselsäure in Südostasien wird durch Trend zum spritsparenden Reifen und Life-Science-Anwendungen getrieben. Evonik baut deshalb seine Produktionskapazitäten für Kieselsäure weltweit aus (Bild: Evonik Industries)

Kieselsäure wird in der Automobilindustrie für Leichtlaufreifen- aber auch in Futter- und Nahrungsmittelindustrie sowie in der Farben- und Lackindustrie eingesetzt. In diesen Industrien steigt in Südostasien die Nachfrage nach gefällter Kieselsäure stark.

Dr. Thomas Haeberle, im Vorstand des Chemieunternehmens zuständig für das Segment Resource Efficiency: „Mit unserem Expansionskurs wollen wir das Wachstum unserer Schlüsselkunden in Südostasien und weltweit begleiten.“ Der Markt für Leichtlaufreifen wächst nach Schätzungen von Experten weltweit in den nächsten fünf Jahren um gut 18 Prozent jährlich. Evonik baut daher seine globalen Kieselsäurekapazitäten spürbar aus: Bis 2014 sollen die Kapazitäten um circa 30 % im Vergleich zu 2010 wachsen.

Durch den Einsatz von Kieselsäuren in Kombination mit Silanen können Reifen produziert werden, die durch einen deutlich geringeren Rollwiderstand zur Einsparung von bis zu acht Prozent Kraftstoff führen (im Vergleich zu herkömmlichen Pkw-Reifen). Dr. Johannes Ohmer, Leiter des Geschäftsbereichs Inorganic Materials, erläutert: „Wir bieten als einziger Hersteller beide Komponenten an und sind so für unsere Kunden aus der Reifen- und Gummiindustrie ein kompetenter Partner für leistungsfähige Reifenmischungen.“

(dw)

Loader-Icon