Additive Fertigung

Evonik entwickelt Pulver für 3D-Druck

24.08.2018 Der Spezialchemiekonzern Evonik hat ein neues Pulver für den Einsatz im boomenden 3D-Druck entwickelt. Das Material basiert auf dem Elastomer Polyetherblockamid (Peba) und soll sich sowohl für die Herstellung von Prototypen als auch von Serienprodukten eignen.

Anzeige
RSPL beauftragt Jacobs mit Natriumcarbonat-Anlage

Pulver bilden das Baumaterial für verschiedene 3D-Druck-Technologien. (Bild: Daniel Kühne – Fotolia.com)

3D-gedruckte Bauteile aus dem Peba-Pulver sind laut Evonik besonders flexbibel sowie beständig gegen Chemikalien und Dauergebrauch bei einem Temperaturfenster von -40°C bis 90 °C. Sie sollen sich damit für neue, besonders anspruchsvolle Anwendungen eignen und neue Möglichkeiten für die additive Fertigung eröffnen. Evonik hatte Anfang 2018 auch seine Kapazität für Polyamid 12-Pulver (PA 12) ausgebaut sowie ein weiteres Großprojekt gestartet.  PA12 kommt bereits seit über 20 Jahren im 3D-Druck zum Einsatz. Evonik stellt die Pulvermaterialien an seinem weltweit größten Standort im Chemiepark Marl her.

(jg)

Loader-Icon