Ausbau am Standort Rheinfelden

Evonik erweitert Kapazitäten für hydrophobe pyrogene Kieselsäure

14.09.2018 Der Spezialchemie-Konzern Evonik hat angekündigt, in Rheinfelden seine Produktionskapazitäten für hydrophobe pyrogene Kieselsäure um ein Fünftel zu erweitern. Um die steigende Nachfrage aus dem Markt zu bedienen, investiert das Unternehmen einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag.

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Pyrogene Kieselsäure kommt u.a. zur Rheologiesteuerung und als Anti-Absetzmittel in Lacksystemen zum Einsatz. (Bild: Evonik)

Pyrogene Kieselsäure kommt u.a. zur Rheologiesteuerung und als Anti-Absetzmittel in Lacksystemen zum Einsatz. (Bild: Evonik)

Die Anlage in Rheinfelden verarbeitet in einem Veredelungsprozess hydrophile zu hydrophober Kieselsäure weiter. Diese zeichnet sich unter anderem durch geringe Feuchtigkeitsaufnahme und besonders gute Dispergierbarkeit aus. Sie kommt zur Rheologiesteuerung und als Anti-Absetzmittel in Lacksystemen, Kleb- und Dichtstoffen sowie als Verdickungs- und Fließhilfsmittel beispielsweise in Silikonkautschuk, Toner und Kosmetik zum Einsatz.  Mit der Erweiterung in Rheinfelden, die 2021 abgeschlossen sein soll, baut Evonik das Geschäft mit Kieselsäuren für Spezialitäten weiter aus. Erst im August 2018 hat sich der Konzern mit dem chinesische Wynca-Konzern auf die Gründung eines Joint-Ventures für pyrogene Kieselsäure geeinigt.

(jg)

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