Ferrostaal: Vorstandsvorsitzender Secher verlässt Unternehmen

06.12.2011 In seiner Sitzung vom 05. Dezember 2011 hat der Aufsichtsrat der Ferrostaal AG über personelle Veränderungen im Vorstand entschieden. Der Aufsichtsrat stimmte dabei dem Wunsch des Vorstandsvorsitzenden Jan Secher zu, Ferrostaal nach dem Closing der geplanten Übernahme des Unternehmens durch die MPC Industries zu verlassen. Des Weiteren ernannte der Aufsichtsrat Kay Hanns Ewaldsen zum neuen Mitglied des Vorstands für das Projektgeschäft.

Ferrostaal: Vorstandsvorsitzender Secher verlässt Unternehmen

Der Vorstandsvorsitzende von Ferrostaal, Jan Secher, verlässt auf eigenen Wunsch hin das Unternehmen (Bild: Ferrostaal)

Jan Secher wird Ferrostaal bis zur Übernahme des Unternehmens durch die neuen Eigentümer, die noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Kartellbehörden steht, als Vorsitzender des Vorstands führen. Secher hatte das Amt erst im Juni 2010 übernommen und ein weitreichendes Optimierungsprogramm für Ferrostaal angestoßen. Zu den wesentlichen Punkten des Programms gehört die strategische Neuausrichtung, die Einführung eines effizienten Compliance-Systems, umfassende organisatorische sowie personelle Veränderungen in Schlüsselfunktionen und Kostensenkungsmaßnahmen. „Wir danken Herrn Secher für seinen erfolgreichen Einsatz in einer für das Unternehmen äußerst schwierigen Phase. Wir respektieren Herrn Sechers Entscheidung, im Zuge des Eigentümerwechsels das Unternehmen zu verlassen“, erklärte Georg Thoma, Vorsitzender des Aufsichtsrates von Ferrostaal.

Zu den beruflichen Stationen des neuen Vorstandsmitglieds Kay-Hanns Ewaldsen gehörten Projekt-Management-Funktionen bei der Klöckner Industrie-Anlagen GmbH und Tätigkeiten als Geschäftsführer bzw. als Vorstandsmitglied bei der Deutschen Babcock-Gruppe, der Lurgi AG sowie der Werner Egerland Automobillogistik GmbH & Co KG. „Wir freuen uns, dass Herr Ewaldsen bereits zum 6. Dezember 2011 die Verantwortung für das Anlagen- und Projektgeschäft übernimmt und die weitere strategische Neuausrichtung dieses für Ferrostaal wichtigen Bereichs begleiten wird“, sagte Thoma weiter.

 

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