Sicherheit & Umwelt

Flügeltür-Schaltschrank in Ex d

19.02.2019 R. Stahl setzt jetzt auch in Schaltschränken mit zwei Türflügeln die Expressure-Technologie ein, die für schnelleres und flexibleres Engineering im Ex-Bereich sorgt.

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Entscheider-Facts

  • dünnwandige Schränke in Ex d
  • kein spezielles Engineering nötig
  • bis 1.000 x 1.400 x 700 mm

Durch die Flügeltüren kann der Schaltschrank selbst in beengten Standorten voll geöffnet werden und sichert zudem den freien Zugang zu Flucht- und Rettungswegen. Die Expressure genannte Ex d-Technik ermöglicht den Einsatz leichter, dünnwandiger explosionsgeschützter Schaltschränke mit gut zugänglichem, ungeteiltem Innenraum, der ausreichend Einbau-Platz sogar für Transformatoren und Frequenzumrichter bietet. Die Schaltschränke können ein identisches Einbauvolumen zu vielen herkömmlichen industriellen Schaltschränken und Steuerkästen zur Verfügung stellen. Deshalb lässt sich oft ohne zusätzliches Engineering das Layout elektrischer Steuerungen und Verteilungen in den Ex-Bereich übernehmen.

Die Doppelflügeltüren mit Mittelsteg sind so konstruiert, dass sich Türrahmen und Steg einfach demontieren lassen. Dies erleichtert Bestückung und Installation sowie Anschluss- und Wartungsarbeiten. Auch die Montageplatten lassen sich komplett aus den Schränken nehmen.

Der Ex-Schutz beruht auf speziellen Edelstahldrahtgeweben in den Wänden, die im Explosionsfall durchströmt werden können. So wird der Druck sicher in die Umgebung abgeführt und der innere Druckanstieg auf weniger als 1 bar begrenzt. Außen über dem Spezialgeflecht angebrachte Berstscheiben schützen das Schrankinnere gemäß IP66 vor Staub und Feuchtigkeit. Aktuell werden in dieser Technik vier Schaltschrankmodelle mit Abmessungen von 300 x 400 x 200 mm bis 1.000 x 1.400 x 700 mm angeboten.

Zur Website des Herstellers.

Stahl Flügeltür-Schaltschrank in ExD

Der Ex-Schutz beruht auf speziellen Edelstahldrahtgeweben in den Wänden, die im Explosionsfall durchströmt werden können. So wird der Druck sicher in die Umgebung abgeführt und der innere Druckanstieg auf weniger als 1 bar begrenzt. Bild: R. Stahl

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