Mit Minitechnikum preiswert entwickeln

Folienqualitätsanalysator FQA-PCI, Lab-Station

28.04.2003 Seinen Messeauftritt gestaltet Brabender einmal mit dem Folien-Qualitäts-Analysator für Labor und Produktion, während eine Lab-Station das komplette Technikum zur Material- und Verfahrensentwicklung zeigt.

Das Prüfen von Blas- oder Flachfolien im Labor und Produktion ist das Einsatzgebiet des Folien-Qualitäts-Analysator FQA-PCI. Während der Inline-Kontrolle werden in der transparenten oder pigmentierten Folie enthaltene Gelteilchen, Blackspecks, Fisheyes oder Agglomerate erkannt und nach Typ differenziert. Das erfolgt in bis zu neun Größenklassen des entsprechenden Fehlertyps, kontinuierlich und lückenlos. Standardmäßig erreicht das FQA-PCI-System mit einer 2048-Pixel-Kamera und einer Frequenz von 40 MHz eine Auflösung von 20 µm bei einer Folienbreite von 40 mm und einer Abzugsgeschwindigkeit von 30 m/min. Durch den Einsatz zusätzlicher Kamerasysteme können auch breitere Folien untersucht werden. Anwender, die eine schnelle und kostengünstige Verfahrensent­wicklung ohne den aufwendigen Einsatz von Pilotanlagen suchen, finden sie in der modularen Lab-Station. Die geringen Polymermengen bereiten beim Entsorgen keine Schwierigkeiten. Durch Erweiterungssätze lässt sich die Grundausführung der Anlage sinnvoll ergänzen. Reichhaltiges Zubehör gewährleistet ein hohes Maß an Flexibilität, wodurch die Anlage problemlos an die jeweilige Verfahrensaufgabe angepasst werden kann. Das Auswerten und Erfassen der Messwerte sowie die Steuerung erfolgen mit Hilfe einer einfach zu bedienenden Software unter Windows. Die intelligente Sensorik auf CANopen-Bus-Basis ist einfach nachzurüsten, so dass ein Erweitern der Messaufgaben problemlos durchzuführen ist. Das Gerät kann so konfiguriert werden, dass es unter verfahrenstechnisch definierten Bedingungen betrieben wird. Damit wird eine versuchsbegleitende mathematische Modellierung und Prozesssimulation möglich, die das Scale-up unterstützt. Die erhaltenen Daten können exportiert und in anderen Programmen weiter­verarbeitet werden.


Plast 2003, Halle 9/1, Stand E13

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