Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Fraunhofer startet Projektzentrum für Energiespeicher

08.02.2019 Die Fraunhofer-Gesellschaft hat das neue Projektzentrum für Energiespeicher und Systeme ZESS gestartet. In der Einrichtung in Braunschweigt sollen mobile und stationäre Energiespeichersysteme an die industrielle Reife herangeführt werden.

Beteiligte Partner sind das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS, das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM und das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST in enger Kooperation mit der Technischen Universität Braunschweig.
Von der Entwicklung neuer Energiespeichersysteme hängen zahlreiche Wirtschaftszweige und Technologien direkt oder indirekt ab.

20 Mio. Euro Anschubfinanzierung

Über das Projektzentrum können Synergien verschiedener Fraunhofer-Institute und der etablierten Battery LabFactory Braunschweig (BLB) der TU Braunschweig genutzt und ein interdisziplinäres und institutsübergreifendes Geschäftsfeld aufgebaut werden.

Für die fünfjährige Startphase steuern die Fraunhofer-Gesellschaft und das Land Niedersachsen eine Anschubfinanzierung von insgesamt 20 Millionen Euro bei, um im Rahmen von 20 Einzelprojekten den Kompetenzaufbau und die Vernetzung der Akteure in Niedersachsen zu stimulieren. Nach Etablierung der Primäraktivität in Braunschweig ist der Aufbau eines Demonstrators in Peine als Dependance des Projektzentrums geplant.

(as)

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