Markt

GEA will sich vom Segment Heat Exchangers trennen

24.06.2013 Die GEA Group, Düsseldorf, will sich stärker auf die Geschäfte als Systemanbieter für die Nahrungsmittelindustrie und andere technologisch anspruchsvolle Prozessindustrien fokussieren. Das Maschinenbauunternehmen will sich deshalb mittelfristig aus dem Segment Heat Exchangers (Wärmetauscher) zurückzuziehen.

GEA will sich vom Segment Heat Exchangers trennen

Wärmetauscher zählen nicht mehr zum Kerngeschäft von GEA – das Unternehmen will sich deshalb von diesem Geschäftssegment trennen (Bild: GEA)

Das Unternehmen prüft dementsprechend sämtliche Optionen für eine Trennung von dem Segment Heat Exchangers (HX). Dies ist das Ergebnis einer umfassenden technologischen und strategischen Überprüfung des Portfolios, die GEA im vergangenen Jahr angestoßen hat. Ziel dieser Überprüfung war es, die Kerngeschäftsfelder mit dem größten Synergiepotenzial zu identifizieren. Sie sollen gezielt weiter entwickelt werden und die Basis für das künftige nachhaltige Wachstum der GEA Group sein.

„Der effiziente Einsatz unserer personellen und finanziellen Ressourcen ist eine wesentliche Voraussetzung für die weitere erfolgreiche Entwicklung der GEA. Wir müssen uns daher beim Ausbau unseres Geschäfts fokussieren“, sagt Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. „Die intensive Überprüfung sämtlicher Business Units hat gezeigt, dass unsere Technologien für die Nahrungsmittelindustrie und deren Einsatz in alternativen Sektoren besonders großes Wachstumspotenzial besitzen. Die Märkte sind sehr stabil und werden von langfristigen globalen Megatrends getragen. Wir wollen daher den Beitrag der Nahrungsmittel-Technologien zum Konzernumsatz mittelfristig und nachhaltig auf circa 70 bis 75 Prozent steigern.“

Das Segment HX ist sehr profitabel und hat eine starke Marktposition. Zwischen HX und den weiteren Business Units des Unternehmensgruppe bestehen jedoch nur begrenzte Synergie-Potenziale, da sich die Geschäftsprofile voneinander unterscheiden. Technologien und Kompetenzen können nur eingeschränkt konzernübergreifend genutzt werden. Daher ist das Unternehmen überzeugt, dass sich das HX-Geschäft in einer neuen Eigentümerstruktur noch besser entwickeln kann.

(dw)

Loader-Icon