Hi-Bis erweitert Produktionskapazität für Bisphenole in Bitterfeld

05.10.2012 Hi-Bis, Bitterfeld, baut für rund 50 Mio. Euro eine weitere Produktionsanlage für Spezial-Bisphenole in Bitterfeld und verdoppelt damit seine bisherigen Kapazitäten. Die neue Anlage soll Mitte 2014 in Betrieb gehen. Bisphenole sind ein wichtiges Vorprodukt für den Polycarbonat-Kunststoff Apec von Bayer Materialscience.

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Hi-Bis erweitert Produktionskapazität für Bisphenole in Bitterfeld

Erster Spatenstich bei Hi-Bis für die neue Produktionsanlage in Bitterfeld. Mit dabei: Katsumoto Ishibashi (1.v.l.), CEO Toyo Engineering, Dr. Ralf Echterhoff (3.v.r.) und Tadashi Tomotaka (ganz r.), Geschäftsführer Hi-Bis (Bild: Bayer Materialscience)

Hi-Bis ist ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem japanischen Mischkonzern Mitsui & Co (35 % Geschäftsanteile), dessen Tochterunternehmen Honshu Chemical Industry (55 %) und Bayer Materialscience (10 %). Als Grund für den Kapazitätsausbau nennt Bayer Materialscience die stark wachsende globale Nachfrage nach Apec, die deutlich über dem des gesamten Kunststoffmarktes liege, das mittelfristig bei rund 5 % pro Jahr erwartet werde. Produziert wird Apec bei Bayer Materialscience im belgischen Antwerpen.

Hi-Bis hatte bereits 2004 eine erste Produktionsanlage für Spezial-Bisphenole in Betrieb genommen. „Wir sind froh und stolz, dass wir nur wenige Jahre nach dem Produktionsstart in Bitterfeld nun in der Lage sind, die Kapazitäten signifikant zu erweitern“, erklärte der Hi-Bis-Geschäftsführer Tadashi Tomitaka. „Die Erfolgsgeschichte unseres Unternehmens, die nun ihre Fortsetzung findet, ist auch dem starken Kooperationsgeist zwischen unseren Gesellschaftern zu verdanken.“

(dw)

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