Eingeschränkte Kühlwasser-Einleitung

Hitzewelle bremst Produktion bei BASF

06.08.2018 Aufgrund der herrschenden Hitzewelle kann der Chemiekonzern BASF an seinem Standort Ludwigshafen nicht so viel Kühlwasser in den Rhein einleiten wie gewohnt. Falls das Wetter so bleibt, drohen Lieferengpässe.

Anzeige
EN Global erhält Engineering-Auftrag für Biomasse-Energieprojekt

Die Hitzewelle trifft BASF: Am Standort Ludwigshafen muss der Chemiekonzern die Produktion einschränken. (Bild: Julydfg – Adobe Stock)

Bei hohen Temperaturen dürfen am Rhein ansässige Betriebe und Kraftwerke nur noch begrenzte Mengen genutztes Kühlwasser wiedereinleiten, damit sich das Flusswasser nicht zu stark aufheizt. BASF teilte laut Reuters bereits am vergangenen Freitag mit, aus diesem Grund die Produktion einzuschränken, um behördliche Vorgaben erfüllen zu können. Das Niedrigwasser im Rhein schränkt außerdem die Schifffahrt ein, weshalb der Konzern sich mit seinen Kunden zum Teil über alternative Lieferwege abstimmt. (ak)

Loader-Icon