Good Vibrations

Hochgenaue Vibrations-Dosiertechnologie

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03.12.2019 Coperion K-Tron hat eine neuartige Produktpalette von K3-Vibrationsdosierern vorgestellt. Diese Geräte sind mit einem speziellen Antriebssystem und einer fortschrittlichen Steuereinheit ausgestattet. Die Vibrationsdosierer erzielen damit eine Genauigkeit, die durchschnittlich 35 % höher als bei herkömmlichen Modellen ist.

Entscheider-Facts

  • Bei herkömmlichen Vibrationsdosierern führen Rotationsbewegungen oft zu Unregelmäßigkeiten im Materialfluss und damit ungenauer Dosierung.
  • Die Absorberkonstruktion der vorgestellten Vibrationsdosierer minimiert Pulsationen, sorgt so für gleichmäßigeren Materialfluss und damit genaueres Dosieren.
  • Die Steuereinheit ermöglicht schnelles Anpassen an veränderte Bedingungen, so dass der Materialstrom konstant bleibt. Schnelles Umrüsten erleichtert zudem häufige Prouktwechsel.

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Die Vibrationsdosierer K3 von Coperion K-Tron sind mit einem neuartigen Antriebssystem und einer fortschrittlichen Steuereinheit ausgestattet.

Die neue Generation der Differenzialdosierer mit Vibrationsrinne ermöglicht eine schonende Behandlung des Schüttguts, eine höhere Genauigkeit und kürzere Umrüstzeiten. Das führt wiederum zu weniger Ausschuss, kürzeren Ausfallzeiten und einer höheren Produktqualität und somit zu deutlich mehr Effizienz im Prozess.

Pendel statt Rotation

Diese entscheidenden Vorteile entstehen durch verschiedene technische Entwicklungen. Eine grundlegend veränderte Absorberkonstruktion des Vibrationsantriebs sorgt für einen stets gleichmäßigen Materialaustrag mit minimalem Pulsieren, wodurch eine sehr hohe Genauigkeit ermöglicht wird. Herkömmliche Vibrationsdosierer nutzen Gummi- oder Federabsorber, welche eine Bewegung des Antriebs in alle Richtungen zulassen, was zu einer Rotationsbewegung führt. Dagegen kommt in den neuen Anlagen eine flexible Pendeltechnologie zum Einsatz, die eine Stoßdämpfung nur parallel zur gewünschten Bewegungsrichtung bewirkt, was Rotationsbewegungen unterbindet. Diese parallele Bewegung sorgt für einen gleichmäßigen Materialfluss über die gesamte Länge der Rinne.

Die fortschrittliche Steuereinheit und Dosierer-Elektronik sind mit Sensoren ausgestattet, die bis zu 25.000-mal pro Sekunde die Beschleunigungs-, Bewegungs-, Gewichts-, Strom- und Temperaturwerte messen. Der schnelle Controller passt das Vibrationsantriebssignal an, um eine präzise sinusförmige Anregung beizubehalten und einen optimalen Materialdurchfluss zu erzielen. Im Vergleich zu anderen Dosiereranlagen führt dieser Antrieb in Verbindung mit der Smartconnex-Steuereinheit zu einem erheblich geringeren Energieverbrauch. Bei einem Massendurchsatz von 6.000 kg/h werden nur 20 Watt verbraucht, sodass sich mit dem System Energieverbrauch und Wärmeentwicklung minimieren lassen.

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Präzise, parallele Bewegungen ermöglichen einen gleichmäßigen Materialfluss über die gesamte Länge der Rinne des Vibrationsdosierers. Bilder: Coperion K-Tron

Eine typische Dosiereranlage besteht aus einem Dosiertrichter, einer Vibrationsrinne, Steuereinheiten und einem Vibrationsantrieb, der an einem Wägesystem montiert wird. Das Wägesystem ist mit der patentierten, hochgenauen Smart-Force-Transducer-Technologie ausgestattet. Das K3-System ist modular aufgebaut und ermöglicht die Integration von benutzerdefinierten Rinnenkonfigurationen mit verschiedenen Längen, was wiederum dem Nutzer eine größere Flexibilität gibt. Schnell zu lösende Halterungen an der Dosiererrinne ermöglichen kurze Umrüstzeiten. Da keine Verschleißteile vorhanden sind, ist der Wartungsaufwand geringer, und die Anlagenkonstruktion gewährleistet eine schonende Behandlung des Materials. Neben den Standardausführungen sind hygienegerechte, leicht zu reinigende Ausführungen erhältlich. Diese Ausführungen sind mit einer Silikonabdeckung ausgestattet, die die gesamte Antriebseinheit umschließt, sodass sie auch zur Verarbeitung von Lebensmitteln und Pharmazeutika geeignet sind.

Schonendes Handling schwieriger Stoffe

Vibrationsdosierer sind ideal für die schonende Handhabung einer Vielzahl von Materialien, wie z. B. brüchige, abrasive Stoffe, Produkte mit unregelmäßigen Formen und Glasfasern. Sie eignen sich optimal zur hochgenauen Dosierung von Fertiglebensmitteln und deren Förderung zu Verpackungslinien sowie zur Zuführung von Pellets oder Abfallmaterialien zu Extrusionslinien beispielsweise bei Recycling-Anwendungen. Vibrationsdosierer sind bei schwierigen Materialien oft besser als Schneckendosierer geeignet, da das Material deutlich weniger verpresst wird. Der Leistungsbereich der neuen Vibrationsdosierer reicht von 1 dm3/h bis 8.500 dm3/h.

Zur Homepage des Herstellers.

 

 

Heftausgabe: Dezember/2019

Über den Autor

Regula Sullivan, Marketing Communications, Coperion K-Tron
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