HWWI-Index: Rohstoffe im zeigen ein uneinheitliches Bild

19.10.2012 Die Weltmarktpreise von Rohstoffen haben im September 2012 ein uneinheitliches Bild gezeigt. Während sich die NE-Metalle in US-Dollar verteuert haben, ist der Index für Eisenerz gesunken. Gleichzeitig bewegte sich der Index für Energierohstoffe mit einem geringen Anstieg von knapp 1 % (in Euro: -2,8 %) nur wenig.

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HWWI-Index: Rohstoffe im zeigen ein uneinheitliches Bild

Die Weltmarktpreise von Rohstoffen zeigten sich im September 2012 uneinheitlich, meldet das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut HWWI (Bild: HWWWI Consult)

Im Monatsvergleich veränderte sich der Index für Rohöl mit 0,9 % (in Euro: -2,7 %) im September nur leicht. Aber im Verlauf des Monats unterlag der Rohölpreis kräftigen Schwankungen. Innerhalb einer guten Woche notierte Brent-Öl zunächst bei 117,3 US-Dollar pro Barrel, ging zurück auf 108,5 US-Dollar, um danach wieder bei 111,4 US-Dollar zu notieren. Diese Volatilität spiegelt die zurzeit herrschende Unsicherheit auf dem Ölmarkt wider. Enttäuschungen aufgrund schlechter Wirtschaftszahlen in China werden abgelöst durch Hoffnungen, dass die chinesische Konjunktur durch Infrastrukturmaßnahmen wieder an Fahrt gewinnen könnte und damit den Ölkonsum erhöhen.

Gleichzeitig tritt zeitweise der Konflikt zwischen dem Westen und dem Ölproduzenten Iran in den Fokus, um Tage später wieder in den Hintergrund zu geraten, wenn darüber spekuliert wird, ob die USA ihre Ölvorräte anzapfen, um mithilfe eines größeren Ölangebots die Energiepreise zu senken. Die Kohlepreise sind auch im September um weitere 2,6 % (in Euro: -6,1 %) gesunken. Die Schiefergasrevolution in den USA senkt dort wesentlich die Kohlenachfrage und führt zu Preisabschlägen auf dem internationalen Kohlemarkt. Seit Anfang 2011 ist der Kohleindex damit um gut 34 % (in Euro: -32 %) gefallen.

(dw)

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