Markt

InfraServ Gendorf trennt sich von kleineren Dienstleistungsbereichen

17.01.2008

Anzeige

Im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung will sich InfraServ Gendorf (ISG) von einigen kleineren Dienstleistungsbereichen trennen, die bisher vorwiegend intern im Industriepark Werk Gendorf angeboten werden. In diesen Bereichen, die nicht zum Kerngeschäft zählen und in denen derzeit rund 80 der insgesamt etwa 900 InfraServ-Mitarbeiter tätig sind, werden bis Juli 2008 mehrere Optionen untersucht, die von einem Weiterbetrieb außerhalb der ISG bis hin zur Einstellung des Geschäfts reichen können.

Die Neuausrichtung soll bis September 2008 in ihren Grundzügen abgeschlossen sein. Im Hintergrund steht laut InfraServ-Geschäftsleiter Dr. Bernhard Langhammer die Absicht, „dass sich die ISG in den nächsten sieben Jahren neu aufstellen will, um eine deutlich verbesserte Wettbewerbssituation für Infrastruktur- und Service-Dienstleistungen im Bayerischen Chemiedreieck bei besserer Eigenkapitalverzinsung als heute zu erreichen“. Neben der Fokussierung auf den Standort Gendorf sowie ausgewählte, attraktive Märkte in der Region, wolle man sich auf die Erbringung hochwertiger Leistungen spezialisieren und auf das Management notwendiger, zugekaufter Ergänzungsleistungen konzentrieren.

„Wir werden im Rahmen des Projekts einen Sozialplan erstellen und mit dem Betriebsrat abstimmen. Wir wollen alle betrieblichen Möglichkeiten nützen, um die Auswirkungen der erforderlichen Maßnahmen für die betroffenen etwa 80 Mitarbeiter sozialverträglich zu gestalten, betriebsbedingte Kündigungen können wir aber nicht ausschließen. Die Entscheidung, einzelne Bereiche nicht mehr als Kerngeschäft bei ISG zu führen, bedeutet aber nicht, dass im gleichen Umfang auch Arbeitsplätze verloren gehen, diese Leistungen müssen in Zukunft weiterhin in Gendorf erbracht werden, durch wen auch immer“, erläutert Langhammer.

Loader-Icon