Ergebnisprognose "am oberen Rand"

Lanxess erzielt Umsatzrekord im Additiv-Geschäft

02.08.2018 Die Bilanzsaison ist im vollen Lauf - einen ebensolchen hat auch der Spezialchemiekonzern Lanxess: Dessen Umsatz stieg im zweiten Quartal um 6,8 % auf 1,83 Mrd. Euro. Vor allem im Additiv-Geschäft glänzt das Unternehmen.

Anzeige
Matthias Zachert soll mindestens weitere fünf Jahre CEO von Lanxess bleiben. (Bild: Lanxess)

Lanxess-Chef Matthias Zachert freut sich über ein starkes zweites Quartal 2018 (Bild: Lanxess)

Lanxess erwartet für 2018 einen Anstieg des operativen Ergebnisses am oberen Rand der im Mai genannten Bandbreite von fünf bis zehn Prozent. Im Vorjahr lag das vergleichbare Ebitda vor Sondereinflüssen bei rund 925 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2018 verbesserte sich das Ergebnis vor Sondereinflüssen um 3,6 % auf 290 Mio. Euro. Die positive Ergebnisentwicklung hatte vor allem drei Gründe: Den Beitrag der ehemaligen Chemtura-Geschäfte, die einen wesentlichen Teil des Segments Specialty Additives ausmachen, sowie höhere Preise aufgrund gestiegener Rohstoffkosten sowie die erzielten Synergien aus der Chemtura-Integration.

Umsatzstärkstes Segment war im zweiten Quartal „Advanced Intermediates“ mit 546 Mio. Euro (+8,1 %), gefolgt von Specialty Additives mit 508 Mio. Euro (+15,2 %) und Performance Chemicals (367 Mio. Euro, +3 %). Auch im Segment Engineering Materials wuchs der Umsatz deutlich um 10,5 % auf 399 Millionen Euro.

(as)

Loader-Icon