Elektromobilität treibt Nachfrage

Lanxess investiert in Ionenaustauscher-Produktion

14.11.2018 Lanxess investiert einen einstelligen Millionen-Euro-Betrag in seinen Produktionsbetrieb für Ionenaustauscher am Standort Leverkusen. Der Spezialchemie-Konzern will die Verfahrenstechnologie und Effizienz des Betriebs optimieren, da die Nachfrage unter anderem durch den Trend zur Elektromobilität steigt.

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Die Investition gilt dem Produktionsbetrieb für Ionenaustauscher in Leverkusen (Bild: Lanxess)

Die Investition gilt dem Produktionsbetrieb für Ionenaustauscher in Leverkusen (Bild: Lanxess)

Ionenaustauscher sind Polymerkügelchen, die unerwünschte Stoffe in Flüssigkeiten binden. Sie kommen zum Beispiel für die Produktion von hochreinem Wasser und Dampf, für die Reinigung von Industrieabwässer, aber auch für die Wasserenthärtung im Haushalt zum Einsatz. Eine besonders stark steigende Nachfrage beobachtet Lanxess in der Batterieindustrie, insbesondere durch den Trend zur Elektromobilität. Das Unternehmen sieht für sein Geschäft mit Ionenaustauschern daher ein „hohes Potential in zahlreichen zukunftsweisenden Industrien“. Das Projekt soll im ersten Halbjahr 2019 abgeschlossen sein. Der Geschäftsbereich Liquid Purification Technologies von Lanxess steht seit 15. Oktober 2018 unter der Leitung von Bettina Blottko.

(jg)

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