Markt

Lanxess mit Umsatz und Ergebnis im Plan

24.03.2005

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Begünstigt von der anziehenden Branchenkonjunktur hat der Chemiekonzern Lanxess Umsatz und Ergebnis (EBITDA) im Geschäftsjahr 2004 wie geplant gesteigert. Nach vorläufigen, nicht testierten Zahlen stieg der Umsatz um mehr als 7 % auf 6,773 (Vorjahr 6,315) Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) vor Sondereinflüssen belief sich im Berichtszeitraum auf 447 (311) Mio. Euro. Das entspricht einer Erhöhung um 44 %. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag damit bei rund 7 %. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich auf 59 Mio. Euro nach einem ausgewiesenen Verlust von 1,3 Mrd. Euro im Jahr zuvor. Wie geplant wurde die Nettofinanzverschuldung auf rund 1,1 Mrd. Euro zurückgeführt.


Im vierten Quartal 2004 stieg der Umsatz um rund 16 % auf 1,726 (1,487) Mrd. Euro. Ursächlich dafür waren unter anderem höhere Verkaufsmengen im Geschäftsfeld Styrenic Resins. Das EBITDA vor Sondereinflüssen wuchs auf 62 Mio. Euro nach einem Verlust von 14 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahresquartal. Das operative Ergebnis (EBIT) fiel um 17 Mio. Euro nach einem Verlust von 1,2 Mrd. im Vorjahr.


Lanxess veröffentlicht seine vorläufigen Zahlen so, als hätte der Konzern bereits in der Vergangenheit eigenständig in seiner für die Abspaltung definierten Struktur bestanden. Im Gegensatz dazu stellt Bayer Lanxess für das Geschäftsjahr 2004 als integralen Bestandteil der Segmentberichterstattung des Bayer-Konzerns dar. Aus diesen unterschiedlichen Verfahren ergeben sich, wie auch schon bei den Neunmonatszahlen für 2004, Differenzen in der Höhe von Umsatz und Ergebnis.

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