Die Leitfähigkeit kann entweder konduktiv oder induktiv gemessen werden. Induktiv wird vor allem bei sehr hohen Leitwerten gemessen und dort, wo das Messmedium stark verschmutzt ist oder zu Anhaftungen neigt. Die induktive Leitwertsonde Typ 202759, die im vierten Quartal 2007 auf den Markt kommen soll, erfüllt die hygienischen Anforderungen der EHEDG-Richtlinien. Sie kann direkt im Produkt eingesetzt werden, beispielsweise in der Getränkeindustrie. Die Sonde mit einem integrierten, schnell ansprechenden Temperatursensor Pt1000 besteht aus Natur-Peek, einem Spezialkunststoff aus der Medizintechnik. Sie wird mit den üblichen Prozessanschlüssen wie Milchkegel DN40/50, Clamp, Varivent, SMS und anderen erhältlich sein. Auch eine Eintauchversion und Gewindetypen sind geplant. Da induktive Leitwertsensoren kein „normiertes“ oder „standardisiertes“ Signal ausgeben, sind die Sonden primär zur Anbindung an die Messumformer CTI-750 und Aquis 500 Ci vorgesehen. Für interessierte Anwender, die eigene Auswertelektroniken bauen möchten, kann der Sensor aber auch als OEM-Variante geliefert werden.

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