Anlagenbau-Projekt

Machbarkeitsstudie für 250-MW-Wasserelektrolyse in Rotterdam

15.04.2019 BP, Nouryon (ehemals AkzoNobel Specialty Chemicals) und der Rotterdamer Hafen prüfen die Machbarkeit einer 250-Megawatt-Wasserelektrolyse-Anlage in Rotterdam.

Nouryon_Machbarkeitsanalyse für 250-MW-Wasserelektrolyse in Rotterdam_BP Refinery overview

Blick auf die BP-Raffinerie am Hafen von Rotterdam. Dort könnte die bislang größte Wasserelektrolyse-Anlage ihrer Art gebaut werden. (Bild: BP)

Die Anlage soll mit erneuerbaren Energien bis zu 45.000 t/a ‚grünen‘ Wasserstoff für die dortige BP-Raffinerie erzeugen. Das Werk wäre das größte seiner Art in Europa. Die Raffinerie verwendet derzeit Wasserstoff aus Kohlenwasserstoffen, um Chemieprodukte zu entschwefeln. Die vollständige Ersetzung durch grünen Wasserstoff, der mittels erneuerbarer Energien wie Strom aus Off-Shore-Windparks gewonnen wird, könnte die CO2-Emissionen um 350.000 t/a vermindern. Nouryon würde die Anlage bauen und betreiben. Der Hafen Rotterdam würde die lokale Infrastruktur einrichten und Möglichkeiten für die weitere Entwicklung eines Hubs für grünen Wasserstoff in dem Gebiet prüfen. Die Partner beabsichtigen, im Jahr 2022 eine endgültige Investitionsentscheidung für das Projekt zu treffen. Ruben Beens, CEO von BP Niederlande: „Wir haben uns verpflichtet, die Emissionen in unseren Betrieben zu reduzieren, unsere Produkte zu verbessern, um Kunden bei der Reduzierung ihrer Emissionen zu helfen, und kohlenstoffarme Unternehmen zu gründen.“ (dw)

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