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Verladen einer LNG-Einheit am Air Products Standort Fort Manatee, Florida. (Bild: Air Products)

| von Ansgar Kretschmer

Die LNG-Produktionsanlage von Air Products in Port Manatee, Florida, wird zwei LNG-Wärmeübertrager herstellen, die dann zum Projektstandort auf der Afungi-Halbinsel in Cabo Delgado, Mosambik, verschifft werden. Im Rahmen der Vereinbarung mit dem EPC-Auftragnehmer CCS JV, einer nach italienischem Recht gegründeten Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die von einem Joint Venture aus Tochtergesellschaften von Saipem, McDermott und Chiyoda gegründet wurde, wird Air Products zwei seiner firmeneigenen schlangengewickelten Tieftemperatur-Hauptwärmetauscher (MCHE) für das Projekt liefern.

13 Millionen Tonnen LNG pro Jahr

Die MCHE werden am Standort als Teil von zwei separaten LNG-Produktionszügen betrieben, die insgesamt etwa 13 Mio. t verflüssigtes Erdgas pro Jahr aus den Erdgasfeldern Golfinho/Atum in Mosambik produzieren sollen. Der Gaskonzern und LNG-Technologieanbieter ist auch am Coral South Floating-LNG-Projekt (FLNG) beteiligt, dem ersten Offshore-FLNG-Projekt in Mosambik, das voraussichtlich 2022 die Produktion aufnehmen wird.

Die firmeneigene LNG-Technologie von Air Products verarbeitet und verflüssigt Erdgas für den Verbraucher- und Industriegebrauch kryogenisch. Seit über 50 Jahren stellt das Unternehmen LNG-Wärmeübertrager her, die in 20 Ländern auf der ganzen Welt betrieben werden.

Ein LNG-Wärmeübertrager kann einen Durchmesser von über 4,5 m und eine Länge mehr als 50 m haben. Eine fertige Einheit kann bis zu 500 t wiegen. Erdgas wird damit zu LNG verflüssigt, um es wirtschaftlich zu verschiffen. Ein Großteil des weltweiten LNG-Gesamtvolumens wird mit der Technologie von Air Products produziert. (ak)

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