Akzonobel rüstet Chloralkali-Elektrolyse in Frankfurt um
Durch die Umrüstung der Chloralkali-Elektrolyse von AkzoNobel in Frankfurt vom Amalgam- auf das Membranverfahren wird der Energieverbrauch pro Tonne Produkt um fast 30% gesenkt. Im Bild: Chlorlkali-Elektrolyse bei Vestolit (Bild: ThyssenKrupp Uhde)

Durch die Umrüstung der Chloralkali-Elektrolyse von AkzoNobel in Frankfurt vom Amalgam- auf das Membranverfahren wird der Energieverbrauch pro Tonne Produkt um fast 30% gesenkt. Im Bild: Chlorlkali-Elektrolyse bei Vestolit (Bild: ThyssenKrupp Uhde)

Im Rahmen des Umrüstungsprojektes werden die vorhandenen Amalgamzellen durch Membranelektrolyseure in Einzelelement-Bauweise ersetzt. Die Produktionskapazität wird dadurch um rund 50 % auf 250.000 t/a Chlor und 275.000 t/a Natronlauge gesteigert.

Zum Auftragsumfang gehören das Basic und Detail Engineering der Elektrolyseure, deren Lieferung sowie die Inbetriebnahmeüberwachung. „Der Energieverbrauch pro Tonne Produkt wird um fast 30 Prozent verringert“, sagt Martin Riswick, General Manager des AkzoNobels Chlor-Alkali Geschäfts. „Dieses entspricht voll und ganz den Zielen unserer AkzoNobel Value & Values Geschäftsstrategie und unterstützt unsere Ambitionen, führend im Bereich Nachhaltigkeit in der Chlor-Alkali Industrie zu werden.“

„Wir sind stolz darauf, dass unsere Elektrolyse-Technologie am Standort Frankfurt-Höchst zum Einsatz kommt, wo einst die erste Hoechst-Uhde-Membranzelle entwickelt wurde“ sagt Dr. Sami Pelkonen, Leiter des Bereiches Elektrolysen von ThyssenKrupp Uhde.

(dw)

 

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