Nylon

Asahi Kasei will unter anderem nachhaltigere Garne zur Herstellung von Airbags herstellen. (Bild: Asahi Kasei)

Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft soll Asahi Kasei bevorzugten Zugang zu frühen Mengen des HMDA aus erneuerbaren Quellen bekommen. Im Januar hatte Genomatica bekannt gegeben, gemeinsam mit Covestro erstmals bedeutende Mengen des Rohstoffs hergestellt zu haben. Asahi Kasei will mit diesem pflanzenbasierten HMDA Tests für Nylonanwendungen durchführen und Genomaticas Prozesstechnologie zu lizenzieren.

Das soll zu dem Ziel des Chemiekonzerns beitragen, als erstes Unternehmen ein nachhaltigeres Polyamid 66 (auch bekannt als Nylon) für die Automobilindustrie, beispielsweise für Hochtemperatur-Autoteile oder Garne zur Herstellung von Airbags, und für Elektronik herzustellen. Außerdem soll dies den Chemiekonzern dabei unterstützen, bis 2050 klimaneutral zu werden.

HDMA ist Schlüsselbestandteil für Polyamid 66 und darüber hinaus auch ein wichtiges Vorprodukt für Lack- und Klebstoffrohstoffe. Bisher wurde HMDA aus fossilen Quellen gewonnen. Pro Jahr werden rund zwei Millionen Tonnen HMDA für den Weltmarkt produziert.

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