Großbritannien genehmigt 20 Mrd. Euro-Atomkraftwerk

Atomkraftwerk Hinkley Point C: Umstritten, verzögert, und nun bestreikt? (Bild: EDF)

| von Redaktion

Den Gewerkschaften GMB und Unite zufolge sind die vom Konsortium Bouygues-Laing O‘Rourke (BYLOR) gezahlten Boni nicht hoch genug: Sie reichten nicht aus, um „die Qualität an Arbeitern anzuziehen, die eine fristgemäße Fertigstellung der zivilen Bauphase des 18-Mrd.-Pfund-Projekts sicherstellt.“ Die 700 von BYLOR angestellten Arbeiter wollen darum Anfang Mai über einen Streik abstimmen.

EDF Energy, die britische Tochter des mit dem Bau beauftragten französischen Unternehmens, steht in Verhandlungen mit dem Baukonsortium und den Gewerkschaften. „Wir engagieren uns in einem anhaltenden Dialog wegen dieser Angelegenheit“, teilte ein Sprecher des Unternehmens mit. Ein Streik kurz nach dem Baubeginn im vergangenen Monat würde den Bau des Atomkraftwerks nach jahrelangem Zerren um Finanzierung und Regulierung weiter verzögern.

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