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Von einigen anderen Geschäften haben sich Chemiekonzern 2019 dagegen getrennt: Im Dezember hat etwa Bayer den am Chemiepark-Betreiber Currenta an den Finanzinvestor Mira abgeschlossen. Der Verkauf der restlichen Anteile von Lanxess läuft dagegen noch. Um die Monsanto-Übernahme zu stemmen, wird Bayer außerdem für umgerechnet 7,6 Mrd. US-Dollar seine veräußern. Weitere größere „Portfoliomaßnahmen“ gab es außerdem auch bei den und . (Bild: DragonImages – Fotolia)

| von Ansgar Kretschmer

Damstahl und das AWH halten seit dem 27. Juni 2019 jeweils 45% der KM Rustfri-Aktien und wollen als Schwestergesellschaften ihre bisherige Zusammenarbeit noch stärker ausbauen. Ziel der Investition ist es, noch mehr Kunden im skandinavischen Markt zu bedienen. Darüber ergänzen die KM Rustfri Komponenten das Produktspektrum der Neumo-Ehrenberg-Gruppe.

Etablierte Marke bleibt unverändert

Die KM Rustfri, gegründet 1974, stellt Armaturen und Tiefziehteile aus Edelstahl für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie her. Mit einem Umsatz von ca. 60 Mio. DKR (rund 8 Mio. Euro), der hauptsächlich auf dem europäischen Markt basiert, beschäftigt das Unternehmen über 60 Mitarbeiter. Aufgrund der etablierten Marke wird der Armaturenhersteller unter dem gleichen Namen weitergeführt. Auch die Mitarbeiter- und Managementbedingungen sowie die Kunden- und Lieferantenbeziehungen bleiben unverändert.

„Mit der Beteiligung an der KM Rustfri eröffnen wir uns neue Möglichkeiten, das Produktspektrum zu erweitern und unsere Position in Skandinavien zu stärken, um Kunden eine noch umfangreichere hochwertige Produktauswahl mit kompetenter Beratung zu bieten“, so AWH Geschäftsführer Thomas Erhorn. Die restlichen 10% der Anteile hält der derzeitige Eigentümer Peter Espersen. Er wird beratend in die Neumo-Ehrenberg-Gruppe eingebunden und trägt mit seinem Know-how und seinem fundierten Wissen zu relevanten Technologien zur Weiterentwicklung bei. (ak)

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