BASF, Cargill und Novozymes: Zusammenarbeit bei biobasiertem Acrylsäureprozess
| von Fabian Liebl
Die BASF arbeitet mir Cargill und Novozymes an einem biobasierten Acrylsäureprozess (Bild: Novozymes)

Die BASF arbeitet mir Cargill und Novozymes an einem biobasierten Acrylsäureprozess (Bild: Novozymes)

Novozymes und Cargill kooperieren seit 2008 im Bereich Acrylsäure-Technologie auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Beide Unternehmen arbeiten an der Entwicklung von Mikroorganismen, die nachwachsende Rohstoffe effizient zu 3-Hydroxypropionsäure (3-HP), einem möglichen chemischen Vorprodukt der Acrylsäure, verarbeiten können. BASF ist nun in diese Kooperation eingestiegen, um den Prozess zur Herstellung von Acrylsäure aus 3-HP zu entwickeln. Das Unternehmen plant, die biobasierte Acrylsäure zunächst zur Herstellung von superabsorbierenden Polymeren zu nutzen.

Die drei Unternehmen ergänzen sich bei dem Projekt durch ihr jeweiliges Fachwissen. Novozymes als Hersteller von industriellen Enzymen hat langjährige Erfahrungen bei der Entwicklung von Technologien für die biobasierte Herstellung von Chemikalien, die u. a. in Kunststoffen zur Anwendung kommen.

Acrylsäure ist eine in großen Mengen hergestellte Chemikalie, die in einer Vielzahl von Produkten eingesetzt wird. Eines der Hauptanwendungsfelder ist die Herstellung von Superabsorbern. Diese können große Mengen Flüssigkeit binden und werden hauptsächlich zur Herstellung von Babywindeln und anderen Hygieneprodukten verwendet. Acrylsäure wird auch als Vorprodukt für Klebrohstoffe und für Anstrichmittel eingesetzt. Das weltweite Marktvolumen liegt bei etwa 4,5 Mio. t pro Jahr. Ende 2011 entsprach dies einem Wert von 11 Mrd. US-Dollar. Der Markt wächst mit einer Rate von rund vier Prozent jährlich.

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