BASF rüstet Superabsorber-Produktion um: 500 Mio. Euro-Invest
| von Fabian Liebl
Zu den Werken, in denen die BASF in die neue Superabsorber-Technik investieren will, zählt auch der Standort Antwerpen (Bild: BASF)

Zu den Werken, in denen die BASF in die neue Superabsorber-Technik investieren will, zählt auch der Standort Antwerpen (Bild: BASF)

Als erstes sollen bestehende Anlagen in Europa umgerüstet werden, zeitnah gefolgt von Produktionsstätten in Asien und Amerika. 

Superabsorber sind Polymere, die in Bezug auf ihr Volumen eine extrem große Menge an Flüssigkeit absorbieren und speichern können. Sie werden als Hauptbestandteil von Babywindeln, Inkontinenzprodukten und Produkten für Damenhygiene verwendet. BASF-Forscher haben in den vergangenen zehn Jahren intensiv daran gearbeitet, diese neue Technologie zu perfektionieren und entsprechende Produktionsprozesse zu optimieren. BASF wird unter dem Markennamen Savivatm eine neue Generation an Superabsorbern auf den Markt bringen. Die Markteinführung wird schrittweise ab Ende 2016 stattfinden.

Aufgrund seiner runden, mit Mikroporen versehenen Partikel verfügt der neue Absorber über einen neuen Mechanismus zur Flüssigkeitsverteilung und wird dadurch zu einem hocheffizienten Superabsorber für den Windelkern. Das Polymer wurde in Laboren anhand von Windelprototypen und zusammen mit Endverbrauchern in Home-Use-Tests umfassend geprüft. Die Tests haben die außergewöhnlichen Eigenschaften und die hohe Leistungsfähigkeit beim Einsatz in Windeln bestätigt. Mehrere Kunden haben bereits positives Feedback gegeben.

„Um die Zeit bis zur Marktverfügbarkeit so kurz wie möglich zu halten, wird BASF bestehende Produktionsstätten erweitern und modifizieren. Für die schnelle Einführung dieser wegweisenden Innovation hat BASF eine Strategie für die technische Umrüstung entwickelt“, erklärte Michael Heinz, Vorstandsmitglied der BASF. Bestehende Anlagen werden in der Zukunft in der Lage sein, sowohl das neue Produkt als auch das bisherige HySorb a herzustellen.

(as)

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