Der Agrarmarkt wird sich verändern – unter anderem durch digitale Lösungen. (Bild: BASF)

Der Agrarmarkt wird sich verändern – unter anderem durch digitale Lösungen. (Bild: BASF)

| von goebelbecker

Im August 2018 hatte BASF weite Teile Agrarchemie- und Saatgutgeschäfte von Bayer übernommen. Die strukturelle Integration dieser Geschäfte sei mittlerweile abgeschlossen. Mit dem neuaufgestellten Unternehmensbereich Agricultural Solutions strebt das Unternehmen nun steigende Marktanteile und ein Wachstum von 1 Prozentpunkt über dem Agrarmarkt an. Bis 2030 will der Bereich ein Umsatzwachstum von 50 % erzielen. Der Gewinn (Ebitda vor Sondereinflüssen) der Landwirtschaftssparte soll um durchschnittlich 5 % pro Jahr wachsen. Außerdem soll der Unternehmensbereich „signifikant“ zum Konzernziel beitragen, bis 2025 den Umsatz mit Produkten, die einen bestimmten Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten, auf 22 Mrd. Euro zu steigern.

Mehr Forschung und digitale Lösungen

Die Strategie für die Landwirtschaft basiere dabei auf Innovationen. Dazu soll ein 2019 auf rund 900 Mio. Euro gestiegenes Budget für Forschung und Entwicklung beitragen. Bis 2028 will BASF über 30 neue Produkte mit einem Umsatzpotenzial von mehr als 6 Mrd. Euro auf den Markt bringen. Dazu zählen acht Wirkstoffe sowie Traits (Pflanzeneigenschaften) sowie Saatgut-Lösungen für Hybridweizen, Soja, Raps, Baumwolle und Gemüse. Außerdem will das Unternehmen mit digitalen Lösungen für die Landwirtschaft neue Umsatzquellen erschließen. (jg)

 


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