Das Easyconnect-System besteht aus zwei Komponenten: einer besonderen Kappe, die auf den Behältern vormontiert ist, sowie einer Kupplung. (Bild: BASF)

Das Easyconnect-System besteht aus zwei Komponenten: einer besonderen Kappe, die auf den Behältern vormontiert ist, sowie einer Kupplung. (Bild: BASF)

| von goebelbecker

Eine Kappe, die auf den Behältern vormontiert ist, sowie eine Kupplung bilden zusammen das Easyconnect-System. Es biete eine Kombination aus Sicherheit und Einfachheit bei der Handhabung von flüssigen Pflanzenschutzmitteln und reduziere so potenzielle Risiken des Verschüttens und Spritzens während des Einfüllens in die Pflanzenschutz-Einspülschleuse, erklärt Jacques Haverlant, Leiter Innovation und Entwicklung beim Pflanzenschutz-Unternehmen Certis.

BASF hat das System entwickelt und getestet

Easyconnect wurde von BASF in Zusammenarbeit mit Drittherstellern entwickelt und wird seit 2015 europaweit in landwirtschaftlichen Betrieben ausgiebig getestet. Basierend auf den Rückmeldungen von Landwirten wurde das System in Bezug auf Handhabung und Geschwindigkeit weiter entwickelt, so dass es nach Angaben der Entwickler schneller befüllt werden kann als über die üblicherweise verwendete Einspülschleuse.

Die erste Markteinführung wird in Dänemark und den Niederlanden im Jahr 2021 erwartet, gefolgt von Frankreich, Deutschland und Großbritannien im Jahr 2022. Weitere Länder sollen folgen. Bis 2030 soll das System für 100 % der europäischen Landwirte und Anwender verfügbar sein.

Gerätehersteller und andere können sich noch beteiligen

Das System ist eine offene Technologie und für alle interessierten landwirtschaftlichen Parteien verfügbar. Neben BASF sind derzeit auch Adama, Certis, Corteva Agriscience, Nufarm und Syngenta beteiligt. Weitere Branchenakteure aus dem agrochemischen Sektor, Gerätehersteller oder andere interessierte Parteien, die sich an der Einführung von Easyconnect beteiligen möchten, werden ermutigt, sich mit einem der sechs Unternehmen in Verbindung zu setzen. (jg)

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