Drohne über einem Feld

(Bild: BASF)

| von Jona Göbelbecker

Die Kooperation soll zu einer schnelleren Entwicklung von Innovationen beitragen, die den Bedürfnissen von Landwirten weltweit bei der Bekämpfung von Unkräutern, Pilzkrankheiten und Schadinsekten in ihren Kulturen gerecht werden, und gleichzeitig den Ertrag und die Artenvielfalt schützen sollen.

BASF und Tecnalia haben gemeinsam eine Technologie zur automatisierten Bilderkennung entwickelt, die Art und Menge von Pflanzen, Schädlingen und Krankheiten in Gewächshaus- und Feldversuchen bestimmt. „Unsere Zusammenarbeit mit Tecnalia, die 2014 begann, ermöglicht uns den Einsatz modernster Algorithmen, die auf künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen basieren“, sagte Ramon Navarra-Mestre, Head of Global Agricultural Research Stations bei BASF. „Diese neue, effiziente Technologie liefert uns verlässlichere und objektivere Daten aus unseren weltweiten Feldversuchen, da die Bilderkennung im Vergleich zu herkömmlichen Methoden häufiger durchgeführt werden kann.“

Effizienz neuer Pflanzenschutzmittel lässt sich bewerten

Durch die Analyse und Verarbeitung großer Datenmengen aus den Feldversuchen von BASF entwickelt Tecnalia seine Algorithmen kontinuierlich weiter. „Je mehr Informationen wir in unsere Datenbank einpflegen, desto zuverlässiger und aussagekräftiger sind die Ergebnisse, die wir BASF liefern können“, fügte Jone Echazarra, Head of Computer Vision bei Tecnalia, hinzu.

Forscher und Entwickler von BASF können dank dieser umfassenden Datensätze die Effizienz neuer Pflanzenschutzmittel optimal bewerten. Bereits in einem frühen Stadium des Produktentwicklungsprozesses ermöglicht dies eine noch stärkere Fokussierung auf die vielversprechendsten, innovativen Wirkstoffe.

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