Thiacloprid kommt vor allem im Rapsanbau zum Einsatz. (Bild: cl_stock – AdobeStock)

Thiacloprid kommt vor allem im Rapsanbau zum Einsatz. (Bild: cl_stock – AdobeStock)

| von goebelbecker

„Solche Wirkstoffe müssen vom Markt“, erklärte Klöckner im vergangenen Mai. Bereits im Oktober hatte eine Mehrheit der EU-Länder für das Verbot gestimmt. Jetzt folgte der endgültige Beschluss, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Die aktuelle Zulassung des Mittels in der EU läuft damit Ende April aus.

Das Insektizid aus der Klasse der Neonicotinoide kommt in Bayer-Produkten der Marke Biscaya zum Einsatz. Es spielt vor allem eine Rolle bei der Bekämpfung von Schädlingen im Rapsanbau, aber auch bei Kartoffeln, Getreide und Senf. Nach Einschätzung von Landwirten erschwert das Verbot vor allem die Bekämpfung der Kohlschotenmücke, die mit Thiacloprid schon im Larvenstadium möglich war. (jg)

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