Bayer legt Grundstein für neue HDI-Anlage in Shanghai
Die Nachfrage nach Lacken ist in Asien ungebrochen - mit dem Spatenstich begann Bayer den Bau einer neuen Rohstoffanlage (Bild: Bayer)

Die Nachfrage nach Lacken ist in Asien ungebrochen - mit dem Spatenstich begann Bayer den Bau einer neuen Rohstoffanlage (Bild: Bayer)

Die Anlage wird mit ihrer Kapazität von 50 kt/a Hexamethylen-Diisocyanat (HDI) zu den weltweit größten Produktionsstätten dieser Art zählen. Bayer verfügt in Shanghai bereits über eine HDI-Anlage mit einer ursprünglichen Kapazität von 30.000 Tonnen pro Jahr, die 2013 erweitert wurde. In der Region und speziell in China besteht eine erhebliche Nachfrage nach Lacken und Klebstoffen, die unter anderem in der Automobilbranche, auf dem Bausektor sowie in der Textil- und Schuhindustrie eingesetzt werden. Getrieben wird diese Entwicklung besonders durch den wachsenden Mittelstand, der einen vermehrten Bedarf an hochwertigen Endprodukten hat. 

„Der Bau unserer neuen HDI-Anlage belegt unsere Zuversicht für den asiatisch-pazifischen Markt und speziell China“, erklärte Daniel Meyer, der bei Bayer MaterialScience die Geschäftseinheit Coatings, Adhesives, Specialties (CAS) leitet.

„Mit der neuen HDI-Anlage bringen wir die Produktionstechnik für Polyurethane einen bedeutenden Schritt voran“, erklärte Dr. Tony Van Osselaer, der Produktionschef von Bayer MaterialScience. „Shanghai ist einer unserer größten Produktionsstandorte weltweit, und wir sind dort mit allen Business Units vertreten. Indem wir die Anlage an diesem Standort errichten, können wir den vollen Nutzen aus den Synergien ziehen, die unser globales Produktionsnetz bietet.“ So könne Bayer einen neuen Herstellungsprozess einleiten, der geringe Umweltauswirkungen habe und gleichzeitig höchsten Sicherheitsanforderungen entspreche, betonte Van Osselaer.

(as)

 

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