Nach der Fusion zwischen Linde und Praxair sollten bsi Ende des Jahres 2021 keine betriebsbedingten Kündigungen erfolgen. (Bild: Linde)

Nach der Fusion zwischen Linde und Praxair sollten bsi Ende des Jahres 2021 keine betriebsbedingten Kündigungen erfolgen. (Bild: Linde)

| von Bittermann

„Sollte die Fusion zum weltgrößten Gasekonzern erfolgreich sein, darf das nicht ohne die Mitarbeiter geschehen, die Linde erst groß gemacht haben. Deshalb müssen zunächst einmal betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden. Wir haben unsere Punkte durchgesetzt und den Beschäftigten im Fall eine Fusion Sicherheit erstritten“, betont Xaver Schmidt, Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat bei Linde. Für den Fall einer Fusion von Linde und Praxair wurden unter anderem folgende Punkte vereinbart:

  • Der auf Deutschland bezogene Stellenabbau des „Lift“-Programms wurde signifikant reduziert.
  • Betriebsbedingter Kündigungen sind bis 31. Dezember 2021 ausgeschlossen.
  • Der Standort Dresden wird nicht geschlossen.
  • Auch nach einer Fusion bleibt die Tarifbindung erhalten.

Ein Eckpunktepapier zur Beschäftigungssicherung im Linde Inlandskonzern wurde zwischenzeitlich durch eine Konzernbetriebsvereinbarung rechtlich abgesichert. Vor diesem Hintergrund tragen die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat die Prüfung des Angebotes von Praxair zur Fusion mit Linde mit. „Die getroffene Vereinbarung ist ein Erfolg für die Mitbestimmung. Und wir bleiben dran: Das sozialpartnerschaftliche Miteinander und die Praxis der Mitbestimmung in Aufsichts- und Betriebsrat müssen weiter fortbestehen“, erklärt Schmidt weiter.

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