Der neue Bayer Chef Werner Baumann ist bereit für Monsanto 62 Mrd. US-Dollar auszugeben. (Bild: Bayer)

Der neue Bayer Chef Werner Baumann ist bereit für Monsanto 62 Mrd. US-Dollar auszugeben. (Bild: Bayer)

| von Bittermann

„Wir sind seit langem von Monsanto beeindruckt und teilen die Überzeugung, dass durch ein integriertes Geschäft erheblicher Wert für die Aktionäre beider Unternehmen entstehen würde“, erklärt Baumann. Mit der Übernahme entständen ein führendes Geschäft mit umfangreichem integriertem Angebot an landwirtschaftlichen Produkten und eine erstklassige Forschungspipeline, um Lösungen für Landwirte zu entwickeln. Innerhalb der ersten drei Jahre erwartet Bayer Synergien im Gegenwert von 1,5 Mrd. US-Dollar und auch in den in den Folgejahren seien weitere positive Effekte durch das integrierte Produktangebot zu erwarten.

Die Börse reagierte auf die Meldung zunächst eher skeptisch: So fiel der Kurs der Bayer-Aktien nach Bekanntwerden der Übernahmepläne direkt um 7 %, später dann zwischenzeitlich um 16 %. Grund hierfür dürfte vor allem sein, dass sich der Konzern für die Übernahme von Monsanto hoch verschulden müsste. Nur ein viertel des gebotenen Kaufpreises könnte Bayer mit Hilfe einer Kapitalerhöhung selbst schultern, den Rest über Schulden finanzieren. Finanzexperten befürchten daher schon jetzt teils drastische Sparrunden und den Verkauf einzelner Sparten, die Ratingagentur drohte gar mit einer Herabwürdigung der Kreditwürdigkeit des Konzerns.

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