Bilfinger aus Mannheim hat 2017 einen Verlust erwirtschaftet, erwartet für das laufende Jahr jedoch eine Trendwende. (Bild: Bilfinger)

Bilfinger aus Mannheim hat 2017 einen Verlust erwirtschaftet, erwartet für das laufende Jahr jedoch eine Trendwende. (Bild: Bilfinger)

| von Jona Goebelbecker

Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2017 ist die Leistung des Konzerns organisch gewachsen. Für das Gesamtjahr steht hier unterm Strich trotzdem ein Minus von 5 % auf 4,02 Mrd. Euro. Der Auftragseingang erreichte mit 4,06  Mrd. Euro in etwa das Niveau des Vorjahres.  2016 hatte Bilfinger nur dank des Verkaufs des Immobiliengeschäfts einen Überschuss von 271 Mio. Euro erwirtschaftet.

Trendwende für 2018 geplant

Für das laufende Geschäftsjahr 2018 rechnet der Konzern mit einer Steigerung des bereinigten Vorsteuergewinns (Ebita) auf einen mittleren bis höheren zweistelligen Millionenbetrag (2017: 3 Mio. Euro). Auch Auftragseingang sowie Leistung bzw. Umsatz sollen organisch wachsen. Um diese Entwicklung anzukurbeln, will Bilfinger im Geschäftsjahr 2018 zusätzlich 20 Mio. Euro in die Bereiche Digitalisierung sowie strategische Geschäftsentwicklung investieren.

Konzernumbau auf gutem Weg

Zum Wachstum beitragen soll auch der Fortgang des Konzernumbaus im Rahmen der „Strategie 2020“. Hier sieht sieht sich Bilfinger auf einem guten Weg: Das Ziel der Stabilisierung habe das Unternehmen beinahe erreicht, der Übergang in die sogenannte Aufbauphase stehe unmittelbar bevor. Auch die verbliebenen drei der ursprünglich 13 verlustbringenden Gesellschaften will der Konzern bis Mitte 2018 veräußert haben.

(jg)

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