August 2013

Bei Chemieunfällen kommt erst die Feuerwehr und später der Staatsanwalt. Wird dann ein „Organisationsverschulden“ festgestellt, ist das (persönliche) Haftungspotenzial für Führungskräfte groß. Bild: ©benjaminnolte - Fotolia.com

| von Armin Scheuermann

Bei dem Chemieunfall im Stadtteil Richrath waren mehrere Hundert Liter der ätzenden Flüssigkeit ausgetreten. Da sich aus der 31-prozentigen Säure HCL-Dämpfe bildeten, wurden die Anwohner von der Feuerwehr gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Klimaanlagen auszuschalten. Die Amtliche Warnung wurde gegen 10 Uhr wieder aufgehoben. Kurzzeitig wurde sogar erwogen, die in der Nähe zur Unglückstelle verlaufende Autobahn A3 zu sperren.

(as)

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