Clariant_Wachstum in 2016_Zentrale Clariant Pratteln

Das Unternehmen erwartet auch in 2017 ein schwieriges Umfeld. (Bild: Clariant)

| von Armin Scheuermann

Der Umsatz von Clariant ging um 6 % (Lokalwährung) auf 1,019 Mrd. CHF zurück – ungünstige Währungseffekte drückten den Umsatz sogar auf -12 %. Das Ergebnis (Ebitda) sank sogar um 14 % auf 157 Mio. CHF, allerdings blieb die Ebitda-Marge mit 15,4 % relativ stabil – im Vorjahr hatte das Unternehmen eine Marge von 15,7 % erzielt. Dies sei vor allem auf eine „rasche und effiziente Umsetzung von Maßnahmen zur Kostenkontrolle“ zurückzuführen, heißt es dazu in einer Pressemeldung vom 30.4.

Corona wird das Geschäft in 2020 belasten

Mit Blick auf das Jahr 2020 rechnet Clariant mit negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Umsatz und Rentabilität. Der Konzern hat zügig Krisenstäbe eingerichtet, die sich auf die Sicherheit der Mitarbeitenden, die Unterstützung der Gemeinschaft, die Gewährleistung der Geschäftskontinuität und die Generierung von Cash konzentrieren. Es wird erwartet, dass sich die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie im zweiten Quartal 2020 stärker bemerkbar machen werden. Clariant bereite sich auf verschiedene Szenarien vor, heißt es in der Pressemitteilung.

(as)

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