Der Schweizer Chemiekonzern Clariant plant Medienberichten zufolge den Abbau von 1.000 Arbeitsplätzen. Bild: Clariant

Der Schweizer Chemiekonzern Clariant plant Medienberichten zufolge den Abbau von 1.000 Arbeitsplätzen. Bild: Clariant

| von Armin Scheuermann

Die Maßnahme sei Teil des aktuellen "Rightsizing"-Programms, mit dem Clariant sein Portfolio in Richtung höherwertiger Spezialitäten straffen will. Im Juli und Oktobber hatte das Unternehmen bereits die Bereiche Masterbatches und Healthcare Packaging verkauft. Das Schweizer Chemieunternehmen will sich künftig auf Care Chemicals, Katalyse und natürliche Ressourcen konzentrieren.

Der Konzern plant, regionale Organisationen und Serviceeinheiten zu reorganisieren, um Kosten zu reduzieren, die Komplexität zu reduzieren und die Agilität nach dem Auslaufen vorübergehender Servicevereinbarungen nach Abschluss der Veräusserungen zu erhöhen.

Das Rightsizing-Programm sieht einen Abbau von ca. 1.000 Stellen in den Dienst- und Regionalstrukturen vor. Ungefähr ein Drittel des Abbaus wird in den Veräußerungsübertragungen enthalten sein. Das Unternehmen will für die Maßnahmen vierten Quartal 2020 feine Rückstellung in der Grössenordnung von 70 Millionen Schweizer Franken in nicht fortgeführten Geschäftsbereichen bilden. Der Zeitrahmen für diese Massnahmen wird sich über maximal zwei Jahre erstrecken und Abweichungen aufgrund natürlicher Fluktuation einschliessen. Im Rahmen des bereits angekündigten Effizienzprogramms sollen bis Ende 2021 ca. 600 Stellen entfallen.

 

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