November 2014
| von Armin Scheuermann, Redaktion
Bild: © Sergey Nivens - Fotolia.com_70927522_Subscription_XXL

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Das Internet vergisst nichts. Anwender der Instant-Messaging-App Snapchat – eine Art Mailsystem, bei dem Mails und Bilder wenige Sekunden nach dem Eintreffen beim Empfänger sich selbst löschen – können davon ein Lied singen. Nacktbilder und Liebesgeflüster waren dort in der Vergangenheit von Hackern relativ schnell wieder rekonstruiert worden. Aber wahrscheinlich steckte ja sowieso die NSA hinter dem ganzen Spuk – denn was wäre eleganter, als ein vermeintlich sicheres Messaging-System, das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch von Guantanamo-Aspiranten für konspirative Zwecke genutzt werden würde, über die eigenen Server zu kanalisieren? In manchen kälteren Regionen der Welt sollen Schlapphüte deshalb ihre geheimen Ergüsse sogar schon wieder abhörsicher auf mechanischen Schreibmaschinen tippen.
Für Verfahrensentwickler und Anlagenbau-Unternehmen, die ihr geistiges Eigentum vor unbefugten Kopien schützen wollen, ist das natürlich kein Weg – die Produktivität würde solchermaßen im Gegensatz zu der von den oben erwähnten staatlichen Institutionen enorm leiden. Abhilfe winkt nun aus dem Land der unbegrenzt scharfen Chilis. Der in England lebende Mexikaner Diego Trujillo hat einen ganz speziellen Drucker entwickelt: Damit erstellte Ausdrucke gehen nach dem Betrachten von selbst in Flammen auf.
Baupläne für Ethylenanlagen, Urethan-Prozesse und Schlaufenreaktoren ließen sich damit todsicher vor der Weitergabe an fiese Kopisten schützen. Wichtig wäre allerdings ein deutlicher Hinweis: „NICHT IN EX-
BEREICHEN LESEN“. Wir wollen es ja nicht übertreiben mit dem Kopierschutz! [AS]

Hier finden Sie einen Artikel in dem die Erfindung von Diego Trujillo erklärt wird.

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