Für synthetische Kraftstoffe lassen sich die bestehenden Infrastrukturen nutzen. (Bild: rcfotostock – AdobeStock)

Für synthetische Kraftstoffe lassen sich die bestehenden Infrastrukturen nutzen. (Bild: rcfotostock – AdobeStock)

| von goebelbecker

Synthetische Kraftstoffe oder „Synfuels“sind energiereiche Substanzen, die aus regenerativ gewonnenem Wasserstoff und CO2 hergestellt werden. Ihr möglicher Vorteil besteht darin, dass sie die bestehende Infrastruktur und Motortechnik nutzen. Die Projektpartner von Namosyn gehen davon aus, das sich Synfuels daher andere Technologien für eine nachhaltige Mobilität wie Elektromobilität oder Wasserstoffantriebe ergänzen könnten.

Von der Herstellung bis zur Implementierung

Die Partner wollen neue Prozesse für die Herstellung von Synfuels entwickeln, verschiedene Mischungen motorisch testen und Konzepte für die Implementierung in bestehende Systeme entwickeln. Die Einführung der Synfuels soll zunächst bei Straßenfahrzeugen, Baufahrzeugen und mobilen Arbeitsmaschinen erfolgen, wobei sowohl eine graduelle Zumischung als auch eine komplette Umstellung technisch umsetzbar sind.

Industrie soll Verfahrensentwicklung und Anlagenbau abdecken

Dem Konsortium von Namosyn – ein Akronym für „Nachhaltige Mobilität“ – gehören Universitäten, Fraunhofer-Institute, Großforschungseinrichtungen und Industrieunternehmen an. Letztere sollen die komplette Wertschöpfungskette von der chemischen Synthese über Verfahrensentwicklung, Anlagenbau, Motorentechnik bis zum Automobilhersteller abdecken.

Mehr zur Herstellung und den Zukunftsoptionen synthetischer Kraftstoffe lesen Sie in diesem Fachartikel.

(jg)

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