Evonik baut Produktionsanlage für Methionin-Dipeptid in Antwerpen
Evonik-Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer Patrik Wohlhauser: „Wir stärken damit unsere Position als führender Anbieter von Futtermittelaminosäuren für die Tierernährung.“ (Bild: Evonik)

Evonik-Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer Patrik Wohlhauser: „Wir stärken damit unsere Position als führender Anbieter von Futtermittelaminosäuren für die Tierernährung.“ (Bild: Evonik)

Das Dipeptid mit dem Markennamen Aquavi Met-Met ist eine neue Methionin-Quelle, die speziell für Garnelen und andere Krustentiere entwickelt wurde. Es wird dem Futter zugesetzt, das in Aquakulturen zum Einsatz kommt. Das Dipeptid ist deutlich weniger wasserlöslich als die einzelne Aminosäure (Methionin) und wird deshalb nicht so schnell aus dem Futter ausgewaschen. Methionin stellt das Unternehmen bereits in eigenen Anlagen her.

Der weltweite Markt für Aquakulturen wächst nach Angaben des Chenmieunternehmens mit jährlich rund 6 % schneller als andere Segmente der Tierzucht. Bereits für 2015 wird erwartet, dass 50 % des gesamten Fisch-, Krusten- und Schalentierfleischs aus Aquakulturen stammen werden. Die Produktion von Garnelen und Krustentieren in Aquakulturen wird nach Evonik-Schätzungen im Jahr 2015 circa 7 Mio. t betragen. Tests bei Evonik zeigen, dass mit 0,5 kg des Dipetids pro 1.000 kg Garnelenfutter das gleiche Wachstum erreicht wird wie beim Einsatz von 0,9 kg DL-Methionin. Das Dipeptid wird zunächst für Garnelen und Krustentiere angeboten; die Anwendung bei anderen Spezies soll folgen.

(dw)

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